Ihr läuft die Zeit davon

Jenny (35) aus Quickborn hat Leukämie - und braucht Ihre Hilfe!

Jenny (35) aus Pinneberg braucht dringend eine Stammzellenspende!
Jenny (35) aus Pinneberg braucht dringend eine Stammzellenspende!
© DKMS

30. April 2021 - 12:59 Uhr

Horror-Diagnose für Mutter aus dem Norden

Kurz nach dem Mutterglück folgt die Schocknachricht: Vier Tage nach der Geburt ihres Sohnes im September erhält die 35-jährige Jenny aus Quickborn die Diagnose Blutkrebs. Ihre einzige Chance, um die Leukämie zu besiegen ist eine Stammzellenspende. RTL Nord unterstützt den Aufruf der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) im März – bislang leider ohne Erfolg. Nun rufen wir erneut auf: Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein!

Und so einfach geht's!

Spender werden geht schnell, ist überhaupt nicht kompliziert und tut auch nicht weh. Die Registrierung erfolgt ganz einfach online, die DKMS schickt anschließend ein Registrierungsset inklusive Wattestäbchen zu Ihnen nach Hause. Denn um Lebensretter zu werden, reicht ein einfacher Wangenabstrich. In dieser Gewebeprobe sind alle Informationen enthalten, damit festgestellt werden kann, ob es einen genetischen Zwilling gibt. Doch erst, wenn das Set an die DKMS zurückgegangen ist, sind Sie auch ein registrierter Spender.

Wichtig: Set zurückschicken!

10.000 Menschen sind dem ersten Aufruf für Jenny gefolgt und haben sich ein Set nach Hause bestellt, doch bisher sind nur knapp die Hälfte der Sets auch zurückgekommen. Annika Schirmacher von der DKMS appelliert gegenüber RTL Nord: "Meine große Bitte an dieser Stelle für Jenny und viele andere: Spart die Zeit nicht auf, geht raus, geht zum Briefkasten, macht ein Spaziergang, aber schickt die Sets weg, nur dann können wir Leben retten!"

Wie geht es dann weiter?

Sollten Sie tatsächlich der genetische Zwilling von Jenny oder jemand Anderem sein, werden Sie kontaktiert. Anschließend erfolgt eine genauere Untersuchung, ob auch wirklich alles passt. Wenn der Körper fit genug ist, werden Stammzellen aus dem Blut oder dem sogenannten Beckenkamm entnommen. Der Arbeitgeber wird von der DKMS informiert und kümmert sich auch darum, dass Sie von der Arbeit freigestellt werden. Außerdem zahlt die DKMS alle entstehenden Kosten. Kein großer Aufwand und trotzdem können Sie damit Leben retten – vielleicht ja sogar das von Jenny!

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