Sohn musste per Not-Kaiserschnitt geholt werden

Schock nach Geburt ihres Kindes: Jenny (35) aus Quickborn hat Leukämie

Jenny (35) aus Pinneberg braucht dringend eine Stammzellenspende!
Jenny (35) aus Pinneberg braucht dringend eine Stammzellenspende!
© DKMS

10. März 2021 - 12:26 Uhr

Vom Mutterglück in die Schockstarre

Dieses Schicksal lässt niemanden kalt! Vier Tage nach der Geburt ihres ersten Sohnes erhält Jenny (35) aus Quickborn die Schock-Nachricht: Sie hat Leukämie. Bereits in den Wochen vor der Geburt im September geht es ihr immer schlechter, wie sie auf ihrer Facebook-Seite schreibt. Deshalb muss ihr Sohn sogar zwei Wochen früher per Not-Kaiserschnitt geholt werden. Glücklicherweise ist er gesund. Aber danach ist für die junge Familie nichts mehr so, wie es war.

Erst Traumhochzeit, dann Mutterglück

Jenny schreibt auf ihrer Facebook-Seite, dass alles so schön begonnen hat. 2019 feiert sie eine Traumhochzeit mit ihrem Mann Alexander. Anfang 2020 dann die freudige Botschaft: Jenny ist schwanger! "Wir liebten es zu reisen und freuten uns schon, unserem Sohn zusammen die Welt zu zeigen." Aber seit dem Krebs-Schock ist alles anders. Ehemann Alexander kümmert sich allein um den gemeinsamen Sohn, für Jenny beginnt ein schwerer Kampf.

Zweite Krebsdiagnose am Hochzeitstag

Viereinhalb Monate hochdosierte Chemotherapie muss Jenny durchstehen, bevor sie schließlich vermeintlich geheilt nach Hause darf. Doch nur zwei Wochen später der erneute Rückschlag: An ihrem zweiten Hochzeitstag holt der Krebs die Eltern wieder ein. Die Krankheit ist zurück – diesmal noch aggressiver. Jennys einzige Chance ist eine Stammzellenspende: "Ich möchte leben und mein Kind aufwachsen sehen und mit meinem Mann alt und faltig werden. Ich möchte die Einschulung meines Sohnes miterleben. Seine erste Liebe kennenlernen. Ihm die Hand halten und für ihn da sein, wenn er mich braucht. Und mit meinem Mann bei der Hochzeit meines Sohnes sitzen und uns stolz in die Augen schauen, wie wundervoll unser Sohn geworden ist." Auf ihrer Facebook-Seite sucht sie nach Menschen, die sich bei der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) registrieren lassen – und vielleicht als Spender in Frage kommen. Damit die junge Familie endlich unbeschwert und ohne Angst ihr Leben genießen kann.