RTL News>News>

Italien: Herzinfarkt und Koma kurz vor der Geburt - jetzt kann Cristina (37) endlich ihre Tochter (1) kennenlernen

Schwangere bekam Herzinfarkt

Frau fällt kurz vor Geburt ins Koma: Jetzt wird Cristina ihre einjährige Tochter zum ersten Mal sehen

Cristina Rosi
Cristina Rosi fiel ins Koma, als sie im siebten Monat schwanger war.
Gabriele Succi

Cristina Rosi fiel ins Koma, als sie im siebten Monat schwanger war

Als Cristina Rosi im siebten Monat schwanger ist, bekommt die 37-Jährige einen Herzinfarkt und fällt ins Koma. Die Ärzte entscheiden noch am selben Tag, das Baby per Notkaiserschnitt auf die Welt zu bringen. Jetzt, zehn Monate später, darf sie endlich nach Hause nach Italien und wird zum ersten Mal ihre fast einjährige Tochter Caterina sehen.

Alberoro (Italien): Cristina Rosi kehrt zurück nach Hause

Gabriele Succi
Gabriele Succi ist überzeugt, dass seine Frau und seine Tochter den Weg zurück ins Leben finden.
Gabriele Succi

Es ist noch immer ein langer Weg für die heute 38-jährige Italienerin. Die Reha wird, wie die italienische Zeitung „La Nazione“ berichtet, jetzt in einer Klinik in Italien fortgeführt. Cristina muss weiter sowohl kognitiv als auch motorisch trainiert werden, damit sich ihr Zustand verbessert.

Transportiert wird Cristina von Österreich aus in einem Sanitätsflugzeug. An ihrer Seite: ihre Mama Mirella, die ihr in den ganzen Monaten nicht von der Seite gewichen sein soll. Ihr Ehemann Gabriele Succi und seine Schwiegermutter sollen sich abwechselnd um die 38-Jährige in Österreich gekümmert haben. Daheim in Alberoro (Italien) versorgten sie auch die kleine Caterina. Neben dem Job sei all das für den 42-Jährigen keine leichte Aufgabe gewesen:

„Die Rückkehr meiner Frau nach Italien bedeutet ein Neuanfang für uns, auch wenn wir nur in kleinen Schritten vorankommen.“ Es liege noch viel Arbeit vor Ihnen, aber es bedeute ihm unendlich viel, dass seine Cristina wieder lächeln könne und das Sprechen wieder lerne. Sie haben gelernt, niemals aufzugeben, sagt Gabriele Succi der italienischen Zeitung weiter.

Mama Mirella erzählt in dem Bericht, Cristina habe genau verstanden, dass es nach Hause ginge und darüber sei sie sehr glücklich, sie lächle wohl schon den ganzen Tag. Vor allem, weil sie bald zum allerersten Mal ihre Tochter Caterina kennenlernen werde. Mama Mirella in „La Nazione“: „Es gibt noch kein genaues Datum, aber es wird schon sehr bald sein.“

Einjährige Caterina hat ihre Mama noch nie gesehen

Denn auch die kleine Caterina hat es nicht einfach. Das einjährige Mädchen wird in ihrer Entwicklung von Kinderärzten in Italien unterstützt. Die Kleine hat außerdem ein Tracheostoma (eine operativ geschaffene Verbindung zwischen äußerem Luftraum und Luftröhre) und muss deshalb laut „La Nazione“ auch künstlich ernährt werden.

„Sie hat große, wunderschöne Augen und wächst mit der Kraft unserer Liebe für sie auf“, erzählt Papa Gabriele Succi. Für die Familie wird der erste Moment des Kennenlernens sicher überwältigend werden. Auch wenn dieser Moment noch einige Tage dauern wird. (mca)