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ING-Diba: Kunden müssen mindestens 50 Euro abheben

ING-DiBa: Wer weniger als 50 Euro abheben will, guckt jetzt in die Röhre

ING-DiBa führt Mindestbetrag ab 1. Juli ein

Mal eben 20 Euro für das Feierabend-Bierchen in der Kneipe oder den Kino-Besuch abheben? Das wird für Kunden der ING-DiBa ab dem 1. Juli ein teurer Spaß. Wer weniger als 50 Euro abheben will, muss eine monatliche Gebühr von 10 Euro zahlen! Doch die ING-DiBa ist nicht die einzige Bank, die uns das Bargeld austreiben möchte.

Wie die Banken uns das Bargeld vermiesen

Die Deutschen lieben Bargeld. Laut der "Deutschen Bundesbank" wurden 2017 rund 74 Prozent aller Einkäufe bar bezahlt, bei kleineren Beträgen bis 20 Euro zahlten sogar 88 Prozent der VerbraucherInnen bar. Auch hierzulande versuchen einige Banken uns diesen Trend aufzudrücken - etwa mit saftigen Gebühren für das Geldabheben.

Der Grund: Bargeld bedeutet für die Banken mehr Aufwand und Kosten. Direktbanken wie die ING-DiBa haben außerdem im Gegensatz zu den Volksbanken oder Sparkassen kaum eigene Geldautomaten. Deshalb zahlen sie Gebühren an die Filialbanken, damit ihre Kunden diese Automaten ebenfalls nutzen können. Mit der Mindestabnahme von 50 Euro versucht die ING-DiBa deshalb jetzt, ihre Kunden vom Geldautomaten fernzuhalten.

Damit folgt sie dem Beispiel der Deutschen Kreditbank (DKB) und Comdirect. Doch nicht nur Direktbanken versuchen ihre Kosten auf die Kunden abzuwälzen. Zu welchen Maßnahmen die Filialbanken greifen, erklären wir Ihnen im Video.

Kostenlos Geld abheben im Supermarkt, an der Tankstelle oder in der Drogerie

Für alle Bankkunden gibt es eine kostenlose Alternative: Geld abheben an der Kasse. Tankstellen bieten diesen Bargeld-Service schon lange an. Auch in Supermärkten können Kunden meist ab einem Mindest-Einkaufswert von 20 Euro Geld abheben. Es geht sogar noch günstiger: Seit März ist das Abheben auch bei der Drogerie-Kette dm möglich - und das schon ab 10 Euro Einkaufswert.