RTL News>News>

Hund "Eddie" überlebt Misshandlung mit Schaufel - Tatverdächtiger (69) wurde tot in Wohnung aufgefunden

"Eddie" überlebte die Misshandlungen

Hund mit Schaufel verprügelt: Tatverdächtiger wurde jetzt tot aufgefunden

Täter tot aufgefunden!
Sachsen: Hund misshandelt!
Polizei Sachsen

Tagelang suchte die Polizei nach dem Mann, der Mischlingshund Eddie mit einer Schaufel verprügelte und dann versuchte, ihn lebendig zu begraben. Jetzt aber gab es eine dramatische Wende in dem Fall: Der 69-jährige Tatverdächtige ist leblos in seiner Wohnung aufgefunden worden. Das bestätigte Polizeisprecher Marko Laske auf RTL-Anfrage.

Tatverdächtiger starb offenbar nicht durch Suizid

Gegen den 69-Jährigen wurde wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Als der Tatverdächtige nach tagelanger Suche ausfindig gemacht konnten, fuhr die Polizei zur Wohnung des Mannes. Doch dort fanden die Einsatzkräfte die Leiche des Gesuchten. Die Polizeidirektion Dresden habe daraufhin ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Polizeisprecher Marko Laske schloss bei RTL außerdem aus, dass der Mann Suizid begangen hat. Die genaue Todesursache ist bisher nicht bekannt. Auf RTL-Nachfrage bestätigte Laske am Mittwoch: „Es gibt keinerlei Anzeichen für eine Straftat.“ Weitere Auskünfte wollte er nicht geben.

Wie RTL bereits berichtete, soll der Verdächtige Anfang März mit einem schaufelähnlichen Gegenstand brutal auf den kleinen Rüden eingeprügelt haben. Dann habe der Tierquäler den verletzten Hund an einem Ablageplatz für Gartenabfälle in Cavertitz (Schirmenitz) mit Abfällen bedeckt und sei schließlich in einem schwarz-anthrazitfarbenen Pkw in Richtung Strehla davongefahren. Ein Augenzeuge beobachtete sie Szene und fand den wimmernden kleinen Hund. Der Zeuge alarmierte daraufhin die Polizei.

Verletzungen des Jack-Russell-Mischlings heilen allmählich

Der Jack-Russel-Mischling kam nach dem Vorfall in ein Tierheim in Ostrau. Die Tierpfleger dort nannten den etwa fünf Jahre alte Hund „Eddie“ . Offenbar bewegte die Geschichte des misshandelten Mischlings viele Menschen in Deutschland so sehr, dass sich das Tierheim kaum retten kann vor Anfragen von Menschen, die Eddie adoptieren möchten.

Die Kopfverletzung, die der Rüde über dem rechten Auge davontrug, heile
allmählich, so Tierheimchefin Marlies Przybilla in der „Leipziger Volkszeitung“. Außerdem sei der Jack-Russell-Mischling „ganz lieb“. Er habe trotz allem, was er erlebt habe, noch immer Vertrauen in den Menschen. (mca)