Tödliche Messerattacke beim Gassigehen

Mann aus Homberg ersticht weißen Schäferhund

Der 37-Jährige soll den Schäferhund mit einem Messer erstochen haben. 
Symbolbild
Der 37-Jährige soll den Schäferhund mit einem Messer erstochen haben. Symbolbild
© picture-alliance/ dpa, Lehtikuva Martti Kainulainen

28. Oktober 2021 - 11:18 Uhr

Selbstverteidigung oder Straftat? Die Polizei ermittelt

Ein 37-Jähriger aus Homberg (Efze) hat am Sonntag Nachmittag einen Schäferhund erstochen. Noch ist nicht bekannt, ob der Mann sich möglicherweise durch das Tier bedroht fühlte. Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Der Schäferhund war nicht angeleint

Laut Pressebericht der Polizei hat sich der Vorfall auf einem Feld im nordhessischen Homberg-Mörshausen ereignet. So sei eine Frau mit dem nicht angeleinten Schäferhund unterwegs gewesen. Der 37-jährige Mann soll seinen eigenen Hund an der Leine geführt haben.

Als der Schäferhund dann auf den Mann zugelaufen sei, habe der Homberger ein Messer gezogen und damit auf den Schäferhund eingestochen.

Das Motiv für die drastische Messerattacke ist noch nicht bekannt, ebenso, ob es zum Streit zwischen den Hundebesitzern gekommen ist. Möglicherweise sah der Mann sich oder seinen eigenen Hund bedroht.

Die Polizei ermittelt jetzt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und wegen Sachbeschädigung, denn Tiere gelten rechtlich als "Sachen".

(mva)