So gesund ist die Halloween-Frucht wirklich

Herbstliche Frucht im Check: Taugt Kürbis zum Abnehmen?

Kürbis und wie gesund er wirklich ist
Kürbis ist gerade im Herbst sehr beliebt. Wie gesund ist er aber wirklich?
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Mit dem Herbst läuten wir die Kürbis-Zeit ein! Und das verheißt leckere Köstlichkeiten auf dem herbstlich gedeckten Tisch: Neben Kürbisbrot und Kürbiskuchen freuen wir uns über Kürbis aus dem Ofen, köstlichen Pumpkin Spiced Latte und die ein oder andere Schüssel Kürbissuppe. Kürbis ist also in aller Munde, aber wie gesund ist Frucht tatsächlich? Wir verraten vorweg: Sehr gesund! Das steckt hinter der Halloween-Frucht.

Der gesunde Kürbis: Ist er ein Kalorienkiller?

Mmmmh lecker, Kürbissuppe! Kaum eine andere Cremesuppe ist so herzhaft lecker wie die fruchtig-rauchige Kürbissuppe. So dekadent die Speise auch klingen mag – die Hauptzutat Kürbis ist ein echtes Kalorienwunder und voller wertvoller Nährstoffe für den Körper. In einem Hokkaido-Kürbis stecken ca. 90 Prozent Wasser – damit ist der Kürbis zudem sehr kalorienarm. Und auch ansonsten sehen die Nährwerte für den Kürbis grundsätzlich gut aus:

Nährwerte eines Hokkaido-Kürbisses (pro 100 Gramm)

Brennwertca. 65 Kilokalorien
Eiweiß0,4 Gramm
Fett0,6 Gramm
Kohlenhydrate7 Gramm
Zucker2,8 Gramm

Ballaststoffe

1,3 Gramm

Die Nährwerttabelle zeigt: Der Hokkaido-Kürbis ist fett- und kalorienarm.Er kann sowohl für Süßspeisen als auch für herzhafte Variationen verwendet werden. Sein orangefarbenes Fruchtfleisch ist nach dem Kochen schön zart. Seine Schale kann sogar mitgekocht und gegessen werden.
Übrigens: Der Hokkaido-Kürbis ist unter den Deutschen der bei weitem beliebteste Kürbis.

Welche Kürbisse eignen sich noch zum Verzehr?

Der Kürbis, der botanisch gesehen eine Frucht beziehungsweise eigentlich sogar eine Beere ist, zählt mehr als nur den Hokkaido-Kürbis zu seiner Familie: Beliebt zum Kochen sind auch der Muskatkürbis oder der Butternut. Der Gelbe Zentner oder der Spaghettikürbis dürfen zur Herbstzeit ebenfalls nicht fehlen, sind aber weniger bekannt. Auf Social Media sorgte der Spaghettikürbis eine Zeit lang für Aufsehen, da seine Fasern den beliebten Nudeln ähneln. Geschmacklich ist er hingegen weniger aromatisch – er erinnert eher an eine Zucchini.

Und welcher Kürbis prangt nun schaurig an Halloween vor vielen Häusern? Hierbei handelt es sich um den sogenannten Ghost Rider. Er eignet sich am besten zum Schnitzen fieser oder lustiger Gesichter, in denen ein Teelicht die Grimasse zum Leuchten bringt. Gekocht bringt er nur wenig Geschmack hervor, weshalb er für die Küche eher ungeeignet ist. Der perfekte Zierkürbis also.

Der Kürbis ist reich an diesen Nährstoffen

Der Kürbis wurde von Ernährungsexperten schon vollumfänglich analysiert. Niederländische Studien konnten aufzeigen, dass die Riesenbeere ähnlich wie andere Kürbisgewächse (etwa die Gurke) durchaus positive Wirkungen auf den Körper haben kann. Diese Nährstoffe mischen mit:

  • Betacarotin: Das Carotin im Kürbis verleiht der Beere seine orangefarbene Montur. Im menschlichen Organismus wird das Carotin zu Vitamin A umgewandelt. Laut Studien ist Vitamin A entzündungshemmend und antioxidativ.
  • Magnesium: Kürbisse sind reich an Magnesium, das vor allem gut für die Muskulatur ist sowie wichtiger Baustein für Nervenzellen und Herz ist.
  • Eisen: Besonders Kürbiskerne sind voller Eisen. In 100 Gramm stecken knapp 12 Gramm des Minerals. Eisen fördert den Energiestoffwechsel und Sauerstofftransport im Körper.

Zusätzlich kommen B-Vitamine, Vitamin C und Kalium im Kürbis vor. Er ist also eine absolute Nährstoffbombe.

Studien beweisen: Kürbis kann bei Krankheiten unterstützen

Die Top-Nährwerte und die guten Inhaltsstoffe lassen es bereits erahnen: Der Kürbis ist echt gesund. Studien konnten beweisen, dass der Verzehr von Kürbis anti-entzündlich wirken kann. Auch bei Infektionen soll er eine positive Wirkung haben. Eine japanische Studie aus dem Jahre 2009 zeigte sogar Erfolge im Kampf gegen Diabetes: So führe Kürbis zu einer verbesserten Glukosetoleranz. Das kann auch vorbeugend sehr hilfreich sein – natürlich nur kombiniert mit einer auch ansonsten gesunden Ernährung.

Kürbis zum Abnehmen: Riesenbeere für Riesenerfolg?

Dank seines Ballaststoffreichtums liefert der Kürbis ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Gerade im Kampf gegen das ein oder andere Kilogramm auf der Waage kann das wertvoll sein. Damit spielt der Kürbis in einer ähnlichen Liga wie Kartoffeln und Karotten und füllt den Magen, ohne dass Sie hungern müssen.

Aber nicht nur das! Kürbis ist kalorienarm. Das bedeutet keineswegs, dass Sie geschmacklich auf irgendetwas verzichten müssen. Ganz im Gegenteil: Kürbis ist eine vielseitige Frucht, die sich durch Gewürze ordentlich aufpeppen lässt. Geschmacklich kommt er Kartoffeln, manchmal eher Süßkartoffeln nah. Und wem es mal zu langweilig wird: Wechseln Sie einfach die Kürbis-Sorte.

Eine Kalorien-Übersicht der typischen Kürbis-Sorten (pro 100 Gramm):

Hokkaido-Kürbis: 65 Kalorien
Butternut: 45 Kalorien
Spaghetti-Kürbis: 31 Kalorien
Buttercup-Kürbis: 57 Kalorien
Muskat-Kürbis: 19 Kalorien
Gelber Zentner: 23 Kalorien

Kürbis: So gesund schätzen Experten die Beere ein

Der Herbst beschert uns die schönsten Kürbisse des Jahres. Sie sehen nicht nur feierlich aus, sondern sind in unserer Küche in zahlreichen Variationen verankert. Umso schöner, dass Studien beweisen konnten, dass die orangefarbene Halloween-Beere auch gesundheitlich ihre Vorteile hat: Sie zeigt bei regelmäßigem Verzehr durch ihren Nährstoffreichtum und ihre kalorienarme Substanz positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Wichtig ist natürlich, sie im Rahmen einer ausgewohnen Ernährung in den Speiseplan einzubauen. Dann spricht aber nichts dagegen, beim nächsten Gang in den Supermarkt zuzuschlagen!

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