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Hannover: Schüsse bei Lieferwagen-Kontrolle - Polizist und 19-jähriger Fahrer verletzt

Polizist und 19-jähriger Fahrer verletzt

Schüsse bei Lieferwagen-Kontrolle in Hannover 

Schüsse bei Polizeikontrolle in Hannover
Ein von der Polizei gestoppter Kleintransporter steht an einer Kreuzung
Julian Stratenschulte, Julian Stratenschulte/dpa

Kleintransporter wurde als gestohlen gemeldet

Am Sonntag hat die Polizei in Hannover einen Lieferwagen kontrolliert. Dabei sind Schüsse abgegeben worden. Der Grund der Schussabgabe: die Beamten wollten einem in Gefahr geratenen Kollegen helfen.

Das Einsatzteam hatte gegen Mittag einen zuvor einen als gestohlen gemeldeten Kleintransporter im Stadtteil Kirchrode entdeckt. Als einer der Polizisten den Fahrer bei offener Tür ansprechen wollte, habe der Mann das Fahrzeug plötzlich ruckartig zurückgesetzt.

Polizist wurde mitgeschleift

Bei der Aktion wurde der Polizist eingeklemmt und mitgeschleift. Die anderen Beamten hätten daher von der Beifahrerseite aus das Feuer eröffnet, um den Wagen zu stoppen. Der Fahrer des Transporters (19), nach dem zwischenzeitlich gefahndet worden war, sei verletzt worden - ebenso der eingeklemmte Beamte (35).

Nicht durch Schüsse verletzt

Schuld an den Verletzungen von Fahrer und Polizist waren aber nicht die Schüsse, sondern die versuchte Fluchtaktion ds 19-Jährigen. Beide Männer kamen ins Krankenhaus. Ein dpa-Reporter am Tatort berichtete von mindestens einem zerschossenen Reifen. Etliche Streifenwagen waren im Einsatz.

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Kokain gefunden

Wie viele Schüsse bei dem Zwischenfall insgesamt fielen, wurde zunächst nicht bekannt. Die Kriminalpolizei wolle noch weitergehende Untersuchungen anschließen, hieß es. Der mutmaßliche Autodieb wurde bereits vorläufig festgenommen, nach Angaben der Polizeidirektion fanden Ermittler bei ihm auch Kokain. Der Tatort wurde abgesperrt.