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Kokain

Kokain ist eine illegale Droge mit einer starken, betäubenden Wirkung. Konsumiert wird sie hauptsächlich wegen ihres aufputschenden Effekts als Rauschdroge.

Kokain ist ein starkes Betäubungsmittel, das hauptsächlich als Rauschdroge Verwendung findet. Kokain erzeugt dabei keine physische, allerdings eine starke psychische Abhängigkeit. Genutzt wird es hauptsächlich wegen seiner aufputschenden Wirkung. Der Körper wird leistungsfähiger und der Konsument hat das Gefühl, wacher zu sein. Zu Beginn seiner Entdeckung wurde Kokain zur Behandlung von Depressionen verwendet und wegen der betäubenden Wirkung bei Augenoperationen eingesetzt. Zeitweise war es sogar Bestandteil von Coca-Cola. Bis 1903 enthielt 1 Liter Cola 250 mg Kokain. Aufgrund von Todesfällen verbot die USA die Beisetzung der Droge in Getränken im Jahr 1914.

Kokain in den Anbauländern

Der Kokastrauch ist in Südamerika heimisch. Hier wird er bereits seit 2500 v. Chr. angebaut und vor allem von Einheimischen in Bolivien und Peru kultiviert. Das Kauen der Kokablätter hat eine lange Tradition. Von hier aus gelangte die Pflanze nach Europa. In den 1850er Jahren wurde zum ersten Mal das Alkaloid isoliert und erhielt den Namen Kokain. Das charakteristische weiße Pulver wird durch mehrere chemische Prozesse gewonnen. Die Wirkung ist deutlich höher als beim Kauen der Kokablätter. Abhängig von der Darreichungsform ist der Effekt der Droge. Beim oralen oder intranasalen Konsum ist die Wirkung schwächer. Andere Formen des Kokains - beispielsweise Crack - werden geraucht. Hier tritt der Effekt schnell, aber kurz ein. Er ist deutlich intensiver als bei anderen Darreichungsformen, erzeugt allerdings eine höhere Abhängigkeit. Ähnlich schnell zeigt sich die Wirkung beim intravenösen Konsum.

Wirkung und Gefahren von Kokain

Wie erwähnt, hat Kokain eine stark aufputschende Wirkung. So werden natürliche Mechanismen des Körpers unterdrückt. Der Konsument hat weder Durst oder Hunger, noch verspürt er Müdigkeit. Es steigt gleichzeitig die Gefahr eines Kreislaufkollapses, da die Gefäße sich verengen und das Herz schneller schlägt. Alles im Körper läuft schneller, so auch die Denkabläufe. Dadurch erhöht sich das Risiko von Angst- und Panikattacken. Nach spätestens 90 Minuten lässt die Wirkung nach. Häufig stellen sich dann Depressionen, Unruhe und Erschöpfung ein. Über einen längeren Zeitraum konsumiert, verstärkt die Droge Veränderungen der Persönlichkeit. Mitunter treten Psychosen oder Depressionen auf. Da Konsumenten kaum Hungergefühl verspüren, führt regelmäßige Einnahme zu Gewichtsverlust. Auch Herz, Leber, Nieren und Schleimhäute können Schaden nehmen. Hohe Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Stimmungsschwankungen oder Wahnvorstellungen sind nur einige Folgen eines hohen Kokainkonsums.