Für ständigen Augenkontakt

Gruselig oder genial? FaceTime kann jetzt unsere Blickrichtung manipulieren

Gerade in der Corona-Zeit ist Videotelefonie eine tolle Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben.
© Imago Entertainment

23. September 2020 - 12:11 Uhr

Mit iOS 14 gibt es viele Neuerungen

Wann immer eine neue iOS-Version herauskommt, dürfen sich Apple-Nutzer auf einige geniale Neuerungen freuen. Mit iOS 14 können sie beispielsweise endlich den Homescreen mit Hilfe von Widgets individualisieren. Eine weitere neue Funktion könnte jedoch ein wenig umstrittener sein – denn ein wenig gruselig ist die Vorstellung schon, dass unsere Blickrichtung beim FaceTimen von jetzt an manipuliert werden kann.

Gucken Sie sich auch immer selbst an, statt in die Kamera?

FaceTime ist der Name der Videotelefonie-Funktion auf dem iPhone. Statt das Gegenüber also beim Telefonieren nur zu hören, können wir uns auch sehen – gerade in Corona-Zeiten sehr praktisch, wenn man seine Kontakte weiterhin einschränkt.

Ein Problem beim Videochatten, das viele kennen, ist allerdings folgendes: Statt in die Kamera zu gucken, schauen wir oft uns selbst an. Für den Gesprächspartner sieht das möglicherweise aus wie Desinteresse. Um dem vorzubeugen, gibt es nun eine Funktion für FaceTime (für iPhone XS, XR, 11 und SE) mit der es so aussieht, als würden wir in die Kamera gucken. Die Blickrichtung wird durch die Gesichtserkennung erfasst und automatisch zur Kamera gelenkt – auch wenn wir ganz woanders hingucken. Was meinen Sie: Genial oder gruselig?