Schnapsidee endet in Wasserrutschen-Horrortrip

Betrunken ins Freibad eingebrochen - jetzt sitzen sie im Rollstuhl

Claire und Barry erlaubten sich einen Spaß, der in einem Alptraum endete.
Claire und Barry erlaubten sich einen Spaß, der in einem Alptraum endete.
© Actionpress/ SWNS

08. Oktober 2021 - 10:50 Uhr

Wasserrutsche wird zum Alptraum

Was für eine Horrorvorstellung. Claire (46) und ihr Kumpel Barry (46) aus Großbritannien erlaubten sich einen kleinen Spaß, der für sie im Drama endete. Die Freunde brachen in ein Schwimmbad in der Nähe von London ein und rauschten dort die Wasserrutsche herunter. Was sie nicht wussten: Die war am unteren Ende geschlossen. Ein Alptraum beginnt.

Hier brachen Claire und Barry ein, um nachts schwimmen zu gehen.
Hier brachen Claire und Barry ein, um nachts schwimmen zu gehen.
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Claire trank stundenlang

Claire soll vier Stunden in einem Pub gewesen sein, bevor sie ihren Kumpel Barry besuchte, um bei ihm weiterzutrinken. Keine gute Idee – wie sich später herausstellen sollte. Denn gegen zwei Uhr morgens hätten sie dann entschieden, in das nahegelegene Strandbad einzubrechen – das berichtet die britische Zeitung "The Sun".

Dort sollen die Freunde beschlossen haben, die Wasserrutsche auszuprobieren. Claire habe vorne gesessen, Barry seine Beine von hinten um sie geschlungen. Dann rauschten sie die geschlossene Röhre herunter. Doch die war am unteren Ende verschlossen.

Claire hämmerte gegen die Rutsche, bis Hilfe kam

Claire war sich nicht sicher, ob ihr Freund Barry das Unglück überlebt hatte.
Claire war sich nicht sicher, ob ihr Freund Barry das Unglück überlebt hatte.
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Beide rasten mit Karacho auf die Wand vor ihnen zu, konnten offenbar nicht mehr bremsen. Bei dem Aufprall brachen sämtliche Knochen. Claires rechtes Schienbein knickte ab, alle Knochen in ihren Füßen barsten, heißt es. "Ich konnte nicht klar denken, da die Schmerzen entsetzlich waren. Es war wie eine Szene aus einem Horrorfilm", erinnert sich die ehemalige Barkeeperin. Danach habe sie zu ihrem Freund Barry herübergesehen – er habe sich nicht geregt und zusammengekauert dagelegen. Ein Schock. "Ich saß mit gebrochenen Bein im Dunkeln und schrie um Hilfe."

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Freunde landen beide im Krankenhaus

Immer wieder habe Claire mit ihrer Faust gegen die Außenwand der Rutsche geschlagen, um Hilfe zu holen, sagte sie der Zeitung. Doch jedes Mal, wenn sie ihr Schienbein losgelassen habe, sei mehr Blut herausgeströmt. Schlussendlich hätten Nachbarn die Polizei gerufen, weil sie spielende Kinder in dem Bad vermutet hatten.

Claire sei zuerst in das Frimley Park Hospital in Camberley gebracht worden, musste dann aber ins St. George's Hospital in Südlondon verlegt werden. Die fünffache Mutter blieb mehr als zwei Wochen dort. Die Prognose: Sie wird weitere sechs Wochen nicht laufen können. Gabelstaplerfahrer Barry brach sich laut der "Sun" das linke Bein und beide Knöchel. Er sagte: "Der Schmerz war unerträglich."

Die Enden dieser Rutschen waren mit einer Art Tür verschlossen.
Die Enden dieser Rutschen waren mit einer Art Tür verschlossen.
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Claire und Barry rufen zur Vernunft auf

Die beiden Kumpels mit der Schnapsidee sollen übrigens nicht für den Einbruch in das Freibad bestraft werden. Sowohl Claire als auch Barry wollen jetzt andere vor Dummheiten wie dieser warnen: "Wir sind Idioten – lassen Sie sich das eine Lehre sein." Und weiter: "Ich habe nach einem Monat immer noch Albträume." (dky)