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Großbritannien: Pflegemutter für schuldig befunden - sie schüttelte Kind zu Tode

Mordanklage - Gericht befindet sie schuldig

Baby totgeschüttelt: Pflegemutter zog Grimassen als Kind bitterlich weinte

Pflegemutter von Gericht für schuldig befunden.
England: Baby zu Tode geschüttelt.
Actionpress

Bei Laura Castle sollte der 13 Monate alte Leiland-James Corkill aus England ein neues Zuhause bekommen. Die 38-Jährige sollte seine Adoptivmama werden. Aber statt einer liebevollen neuen Familie fand das Waisenkind seinen Tod. Denn genau die Person, die dem Jungen ab sofort Schutz bieten sollte, schüttelte den kleinen Sonnenschein zu Tode. Ein Gericht befand die Frau jetzt für schuldig! Im Video sehen Sie einen veröffentlichten Beweis, wie die Neu-Mama mit ihrem Pflegesohn umging, als er unter Schmerzen litt.

Baby weinte am Frühstückstisch, das brachte die Pflegemutter aus der Fassung

Im Video ist zu hören, wie Leiland-James Corkill weint. Er liegt, den Aufnahmen nach, in einem Krankenhausbett als die angehende Adoptivmutter ein Handyvideo macht. Der 13 Monate alten Junge weint im Hintergrund bitterlich vor Schmerzen und die 38-Jährige schneidet Grimassen, anstatt sich um ihr Kind zu kümmern.

Diese Aufzeichnung lässt nur erahnen, was das Baby bei seiner neuen Mutter durchmachen musste. Laut der englischen Zeitung „Dailymail“, soll es weitere Aufnahmen geben, die zeigen, dass Laura Castle wohl öfter unsensibel und ungeduldig reagiert habe, als das Kind weinte.

Am 26. Januar 2021, nur fünf Monate nachdem das Baby ein neues Zuhause bei dem Paar gefunden hatte, schüttelte seine Pflegemutter ihn zu Tode. Im Bericht heißt es, der kleine Junge habe am Frühstückstisch geweint, das habe die 38-Jährige aus der Fassung gebracht. Im Krankenhaus habe die Mutter behauptet, er sei vom Sofa gefallen, doch wie das Ärzteteam erkannte, stammten die Verletzungen des Kindes eindeutig nicht von einem Sturz.

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England: Sozialarbeiterin äußerte Bedenken wegen der Adoption

Laura Castle soll, laut Bericht, in mehreren Textnachrichten an ihren Mann, zugegeben haben, das Kind auch immer wieder geschlagen zu haben: „Ich mag ihn ehrlich gesagt in letzter Zeit wirklich nicht, er ist eine herum heulende Sirene. [...] Obwohl ich aufhören muss, ihn zu schlagen, kann ich es nicht, wenn ich einmal anfange. Doch es bringt uns nirgendwo hin und ich fühle mich dann schlecht."

In einer weiteren SMS soll sie außerdem geschrieben haben: "Ich verliere noch den Verstand. Er nervt mich die ganze Zeit. Ich habe wegen ihm keinen schönen Tag und keine schöne Nacht mehr.“

Eine Sozialarbeiterin soll Bedenken über die Pflegemutter geäußert haben. Sie habe das Baby ihr gegenüber als "faul" und "groß" bezeichnet. Ein weiterer Beamter soll nach einer Überprüfung gesagt haben, dass er eine dauerhafte Unterbringung bei dem Paar nur unterstützen würde, wenn Mutter und Vater therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen würden. Laura Castle und ihr Mann wollten den kleinen Jungen eigentlich adoptieren.

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Leiland-James Corkill hatte acht Monate lang ein liebevolles Zuhause bei anderen Pflegeeltern

Am 25. September 2020 sendete das Paar sich wohl weitere Textnachrichten, wo Laura ihrem Mann erzählte, dass sie ihrem Pflegekind wieder eine "geklatscht" hatte, als sie am „Ende mit ihren Nerven“ war. Sie fügte wohl hinzu: „Wie es aussieht, bin ich ein gewalttätiger Elternteil“, heißt es in „Dailymail“.

Die Misshandlungen gingen schließlich so weit, dass der 13 Monate alte Junge starb. Sein kleines Herz habe nur einen Tag nach Einweisung in das Krankenhaus aufgehört zu schlagen. Die Jury befand Laura Castle des Mordes an Leiland-James nun für schuldig. Ihr Mann Scott Castle wurde freigesprochen.

Die Pflegeeltern bei denen Leiland-James Corkill acht Monate zuvor lebte, beschrieben ihn im Gericht, als einen wunderbaren, kleinen Jungen mit einem ansteckenden Lachen. Sie sollen sich liebevoll um ihren Pflegesohn gekümmert haben. Und sie würden ihn für immer lieben, so die andere Pflegemutter vor Gericht. (mca)