Einheitliche Finanzierung

Gießen: SPD fordert Teststrategie in Kitas

Gießen: SPD fordert Teststrategie in Kitas Einheitliche Finanzierung
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Einheitliche Finanzierung
Gießen: SPD fordert Teststrategie in Kitas

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Die meisten Kita-Kinder sind ungeimpft. Deswegen sind Tests eine wichtige Maßnahme, um die Ausbreitung von Omikron in den Kitas zu bremsen und Kinder vor einer Ansteckung zu schützen. In einigen Bundesländern gilt bereits eine Testpflicht, doch diese soll laut SPD Landesweit gelten. Ohne ein einheitliches System, könne man den Virus nicht aufhalten. Mehr dazu im Video.

Testbereitschaft ist da, aber es fehlen Lollitests

Ob Kitakinder getestet werden ist in Hessen von der Einrichtung abhängig. Die Kita Rödgen in Gießen würde ihre Kinder gerne testen. Nur: es fehlt an den so genannten Lollitests. Eine einheitliche Strategie fehlt, sagt AWO-Geschäftsführer Jens Dapper "Man sieht, das Hessen sich natürlich auch ein bisschen schwer getan hat mit einer 100%-Finanzierung. Würde man voll dahinter stehen, dann würde man vielleicht auch die Infrastruktur schaffen mit Auslieferung, Besorgung der Tests und damit könnte es auch losgehen."

Kitas fehlen die finanziellen Mittel

Das Land Hessen finanziert zwar die Hälfte der Testkosten, den Rest muss aber die jeweilige Kommune beisteuern. Leider fehlen den meisten Kommunen die finanziellen Mittel, um Tests zu besorgen. Dafür gäbe es eine einfache Lösung, sagt Yan Vogel von der Liga Hessen "Eine 100%ige Durchfinanzierung, eine einheitliche Kostensystematik wäre schon mal viel wert, um es einfach jedem zu ermöglichen, dass Testangebot auch anzubieten."