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Frankfurt: Doktorarbeit mit 18 Jahren - Yanik Kleibrink lebt für die Mathematik

Ein Genie oder einfach nur fleißig?

Doktorarbeit mit 18 Jahren - Yanik Kleibrink lebt für die Mathematik

Doktorarbeit mit 18 Jahren - Yanik Kleibrink Ein Genie oder einfach nur fleißig?
01:58 min
Ein Genie oder einfach nur fleißig?
Doktorarbeit mit 18 Jahren - Yanik Kleibrink

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Bei dem Wort „Mathe“ bekommen die meisten Menschen vermutlich Gänsehaut und erinnern sich nicht gerne an ihre Schulzeit zurück. Doch für Yanik ist die Mathematik eine große Leidenschaft. Mit gerade einmal 18 Jahren schreibt er seine Doktorarbeit und ist ein wahres Genie auf seinem Gebiet. Wie er so früh promovieren kann – im Video.

Yanik gehört an die Universität

Schon in der siebten Klasse wird er für seine akademischen Leistungen im Rahmen eines Universitätsaufnahmetests geehrt. Denn auch ohne Abschluss können hochbegabte Kinder neben ihrer Schulzeit studieren. Vormittags Unterricht in der Schule und nachmittags Kurse an der Uni.

Mit gerade einmal 17 Jahren hat Yanik auch schon seinen Master in der Tasche und lässt sich von der Mathematik immer mehr begeistern: „Dass die Gebäude überhaupt so aufrecht stehen, dass das Dach über den Weg hinweg ragt, ist mathematisch begründet und basiert auf mathematischen Formeln.“ Für ihn ist die Naturwissenschaft überall zu finden.

Yanik ist 2012 mit seinen Eltern in die USA ausgewandert und wurde in seinem Talent sehr gefördert. Durch das Kurs-System konnte er Kurse aus höheren Schuljahren belegen.
Yanik ist 2012 mit seinen Eltern in die USA ausgewandert und wurde in seinem Talent sehr gefördert. Durch das Kurs-System konnte er Kurse aus höheren Schuljahren belegen.
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Die USA förderte seine Leidenschaft

Seinen Weg zur Mathematik hat Yanik 2012 in den USA gefunden. Noch bevor seine Grundschulzeit endete, wanderten seine Eltern für ein paar Jahre nach Amerika aus. Das neue Schulsystem förderte sein Talent und ermöglichte ihm Kurse in höheren Schuljahren. Anders als in Deutschland kann man bereits früh seinen eigenen Weg einschlagen und je nach Interesse Wahlpflichtkurse belegen.

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Was macht er nach der Uni?

Für seine Doktorarbeit beschäftigt er sich mit dreidimensional geometrischen Figuren. „Die Arbeit ist erst einmal nur theoretisch. Aber sie hat auch einen praktischen Nutzen. In der Physik kommen diese Strukturen auch vor und meine Arbeit kann uns dabei helfen, die Natur besser zu verstehen.“ Yanik weiß das, weil er eben neben der Arbeit an seinem Doktortitel auch noch Physik studiert. Eine Doppelbelastung, die er bereits von seinem Schüler-Studium kennt.

Was er nach seinem Doktortitel machen möchte? Yanik bleibt in der Forschung und möchte sein Wissen auch an andere Schüler und Studenten weitergeben. (hdi)