"Braucht noch Zeit"

Rosberg: Schumacher noch nicht reif für Top-Team

 09.07.2022, Red Bull Ring , Spielberg, Formula 1 BWT Grosser Preis von Österreich 2022 , im Bild Mick Schumacher DEU, Haas F1 Team Foto EU-Images Spielberg Red Bull Ring Steiermark Österreich *** 09 07 2022, Red Bull Ring , Spielberg, Formula 1 BWT
Augen auf: Mick Schumacher hat für 2023 noch keinen Vertrag in der Formel 1, fährt um seine Zukunft.
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Mick Schumacher kommt in der Formel 1 immer besser in Fahrt. Nachdem der Haas-Pilot in den ersten Saisonmonaten deutliche Kritik einstecken musste, wird er mittlerweile dank einiger starker Rennen mit einem Wechsel zu einem großen Team in Verbindung gebracht. Nico Rosberg mahnt zu Geduld.

Formel 1 "schnelllebig"

Schumacher ist endlich in der Formel 1 angekommen. Beim Großen Preis von Österreich fuhr der 23-Jährige als Sechster sein bislang bestes Ergebnis in der Königsklasse ein. Viele seiner Kritiker sind inzwischen verstummt.

"Mick hat schwierige Wochen hinter sich und wir freuen uns daher alle, dass er nun einen schönen Durchbruch geschafft hat", kommentierte Ex-Fahrer Nico Rosberg die Entwicklung des Deutschen bei "Eurosport". Die Formel 1 sei "schnelllebig". "Er musste viel Kritik einstecken. Wenn ich in diesen Tagen die Zeitungen aufschlage, lese ich überhaupt keine Kritik mehr über ihn", fügte der Weltmeister von 2016 an.

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Schumacher in positiver Spirale

Schumacher habe "nur ein Rennen benötigt, einen achten Platz, ein cooles Duell mit Verstappen in Großbritannien und schon ist alles wieder vergessen". "Das ist das Verrückte an unserem Sport, aber auch das Schöne für Mick", sagte Rosberg. "Psychologisch ist das für ihn unheimlich viel wert, denn er findet nun eine positive mentale Spirale. Das trägt ihn und das hilft ihm in den kommenden Rennen", führte der ehemalige Rennfahrer aus.

Top-Team noch zu früh

Hans-Joachim Stuck brachte Schumacher unlängst schon mit einem Top-Team in Verbindung. Rosberg widersprach: "Das sehe ich nicht so, er braucht noch Zeit in seiner Entwicklung. Das haben die zurückliegenden Rennen gezeigt."

Es sei sinnvoll für den Haas-Fahrer, "sich Zeit zu nehmen, bevor er ein Spitzenteam anpeilt. Das haben wir auch bei George Russell gesehen, der drei Jahre bei Williams gefahren ist und dann bereit war für den Aufstieg zu Mercedes. Da muss man nichts überstürzen", so Rosberg. ( sport.de/mar)