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Formel 1: Mick Schumacher darf länger testen - Kompromiss nach Knatsch

Testfahrten in Bahrain

Kompromiss nach Knatsch: Schumacher darf länger testen

 Formula 1 2022: Bahrain March testing BAHRAIN INTERNATIONAL CIRCUIT, BAHRAIN - MARCH 10: Pietro Fittipaldi, Haas VF-22 during the Bahrain March testing at Bahrain International Circuit on Thursday March 10, 2022 in Sakhir, Bahrain. Photo by Mark Sut
Der VF-22 im Test.
www.imago-images.de, IMAGO/Motorsport Images, IMAGO/Mark Sutton

Das Streitthema ist beigelegt. Das Formel-1-Team Haas darf seine Fahrer Mick Schumacher und Kevin Magnussen am Freitag und Samstag insgesamt vier Stunden länger fahren lassen als die Konkurrenz. Zuvor hatte es Ärger um eine mögliche Zusatzschicht am Sonntag gegeben.

Doch keine Sonntagsschicht für Mick Schumacher

Wie der US-Rennstall informierte, soll damit die verlorene Fahrzeit infolge der großen Logistikprobleme bei den Anreise kompensiert werden. Schumacher fährt am Samstagabend zwei Stunden mehr, sein neuer dänischer Teamkollege Kevin Magnussen am Freitag und Samstag jeweils eine Stunde.

Zuvor war eine Extra-Schicht einem Medienbericht zufolge zum Streitthema geworden. Das Fachmagazin „Auto, Motor und Sport“ berichtete am Donnerstag, dass angeblich drei Rennställe gegen den zusätzlichen halben Testtag für den 22 Jahre alten Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher am Sonntag gestimmt hätten. Als Kompromiss gab es vier Stunden extra, die Haas am Donnerstag nicht auf die Strecke konnte, weil das Auto noch nicht fertig war.

Lesetipp: Kevin Magnussen ist ein „harter Brocken für Mick Schumacher

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Fracht-Verspätung kostet Zeit

Eigentlich dauern die finalen dreitägigen Tests vor dem Saisonbeginn nur bis Samstag. Mick Schumacher sollte aber die Möglichkeit bekommen, am Sonntag als einziger Fahrer noch mal auf dem Kurs im Wüstenstaat üben zu können. Der Motorsport-Weltverband FIA habe die Extra-Einheit genehmigt, hieß es zunächst. Dazu kommt es nun nicht.

Schumachers Auto war verspätet in Bahrain angekommen. Probleme mit einem Transportflugzeug sorgten dafür, dass das wichtige Material erst mit rund zwei Tagen Verspätung eintraf und so nur durch enorme Mehrarbeit überhaupt sichergestellt werden konnte, dass Haas am Donnerstag schon auf die Strecke gehen konnte. (msc/dpa)