RTL News>Formel 1>

Formel 1: Für welche Teams und Fahrer die Bouncing-Regel gravierende Auswirkungen hat

FIA reagiert auf Nöte der Fahrer

Bouncing in der Formel 1: Warum diese Regeländerung gravierende Auswirkungen hat

Bouncing soll verhindert werden RTL-Reporter erklärt Regeländerung
01:47 min
RTL-Reporter erklärt Regeländerung
Bouncing soll verhindert werden

30 weitere Videos

Lewis Hamilton und seine Formel-1-Kollegen dürfen durchatmen. Der Automobil-Weltverband FIA hat auf die Sorgen, Nöte und (Rücken-)Schmerzen seiner Stars reagiert und will das Hüpfen der neuen Rennwagengenration "verringern", am besten sogar "beseitigen". Unser Experte Felix Görner erklärt, welch gravierende Auswirkungen das Maßnahmenpaket der FIA haben kann.

Kleine Hammerschläge quälen die F1-Piloten

Kleine Hammerschläge quälen die F1-Piloten RTL-Reporter erklärt Bouncing
02:14 min
RTL-Reporter erklärt Bouncing
Kleine Hammerschläge quälen die F1-Piloten

30 weitere Videos

Müdigkeit und Schmerzen können krasse Folgen haben

"In einem Sport, in dem die Teilnehmer mit Geschwindigkeiten von über 300 km/h fahren, muss die gesamte Konzentration eines Fahrers auf diese Aufgabe gerichtet sein, und übermäßige Müdigkeit oder Schmerzen eines Fahrers könnten erhebliche Folgen haben, wenn sie zu einem Konzentrationsverlust führen", heißt es in dem FIA-Statement: "Darüber hinaus hat die FIA Bedenken in Bezug auf die unmittelbaren körperlichen Auswirkungen auf die Gesundheit der Fahrer, von denen einige nach den jüngsten Ereignissen über Rückenschmerzen berichteten."

Lese-Tipp: Lewis Hamilton: Ohne Angela Cullen wäre er verloren

Konkret wollen die Regelhüter künftig unter anderem die Bodenplatten der Fahrzeuge noch schärfer auf Abnutzung kontrollieren. Außerdem solle eine Kennzahl festgelegt werden, die "eine quantitative Grenze für das akzeptable Maß an vertikalen Schwingungen darstellt". Die Teams werden damit praktisch gezwungen, zum Wohle ihrer fahrenden Angestellten notfalls auf eine bessere Rundenzeit zu verzichten.

Lese-Tipp: Formel-1-Teams müssen gefährliches "Hoppeln" reduzieren

Wie das Fachmagazin „auto motor und sport“ berichtet, will die FIA in den Freitagstrainings in Montreal den angesprochenen Grenzwert ermitteln, der ab dem dritten freien Training am Samstag verbindlich einzuhalten sein soll. (tno/fgö/sid)