Frau Corinna, die Kinder und viele Wegbegleiter kommen zu Wort

Dokumentation über Michael Schumacher ab 15. September bei Netflix

Michael Schumacher gewann in seiner einzigartigen Karriere 7 WM-Titel und holte 91 GP-Siege
Michael Schumacher gewann in seiner einzigartigen Karriere 7 WM-Titel und holte 91 GP-Siege
© dpa, A3397 Gero Breloer

30. Juli 2021 - 10:44 Uhr

SCHUMACHER läuft bei Streamingdienst

Schumi-Fans sollten sich den 15. September schon einmal dick im Kalender anstreichen. Nach langem Warten kommt dann die Dokumentation über Michael Schumacher endlich auf den Bildschirm. Wie das Management der Formel-1-Legende mitteilte, wird der Film SCHUMACHER bei Netflix zu sehen sein.

"Sehr persönliche Interviews" von Corinna, Mick und Gina

In der Dokumentation würden auch seine Ehefrau Corinna sowie die Kinder Gina und Mick "in sehr persönlichen Interviews" über den siebenmaligen Weltmeister sprechen, heißt es. Der Film sei "das Geschenk seiner Familie an den geliebten Ehemann und Vater", sagte Managerin Sabine Kehm.

Michael Schumacher selbst wird seit seinem Skiunfall Ende 2013 von der Öffentlichkeit abgeschirmt. Er hatte bei einem Sturz trotz eines Helmes ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten und schwebte tagelang in Lebensgefahr. Wie es ihm geht, ist nicht bekannt, Details zu seinem Gesundheitszustand werden nicht veröffentlicht.

"Dokumentarfilm war große Herausforderung"

Mit Corinna ist der mittlerweile 52-Jährige seit 1995 verheiratet. Tochter Gina ist 24 Jahre alt, Sohn Mick 22. Er fährt seit diesem Jahr wie einst sein Vater in der Formel 1.

Der Dokumentarfilm zeichne Michael Schumachers Weg "aus der Kerpener Kiesgrube zum globalen Superstar nach", hieß es in der Mitteilung. Unter anderem äußern sich darin auch Wegbegleiter und Freunde wie Schumachers ehemaliger Ferrari-Teamchef Jean Todt (jetzt Weltverbands-Präsident), Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, sein einstiger Manager Willi Weber oder auch der frühere Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo.

Eigentlich war die Veröffentlichung schon im Dezember 2019 geplant gewesen, verzögerte sich aber. "Der Dokumentarfilm war eine große Herausforderung und benötigte viel Zeit und Sensibilität, wenn man den Druck bedenkt, der von außen auf der Produktion lastete", sagte Produzent Benjamin Seikel. "Aber dank eines großartigen Teams und einer wirklich tollen Zusammenarbeit mit der Familie haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen." (dpa/mar)

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