RTL News>Formel 1>

Formel 1: Darum droht Nikita Mazepin das Aus bei Haas

Wenn sich das Team von Uralkali trennt

Darum droht Nikita Mazepin das Aus bei Haas

Der Krieg in der Ukraine bewegt natürlich auch die Sportwelt: Nach der russischen Invasion in der Ukraine prüft das Formel-1-Team Haas, ob es sich von seinem russischen Titelsponsor Uralkali trennt. Das Unternehmen ist der größte Mineraldüngerhersteller Russlands und pflegt enge Beziehungen zum russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Das ist der neue Haas-Bolide

Enge Beziehungen zu Wladimir Putin

Mehrheitsaktionär und Vorsitzender des Unternehmens ist Dmitri Mazepin, der Vater von F1-Pilot Nikita.Durch das Sponsoring des Formel-1-Teams hat Mazepin seinem Sohn das Cockpit in der Königsklasse verschafft. Eine Garantie, weiterhin für Haas fahren zu dürfen, sollte sich das Team von Uralkali trennen, hat Teamchef Günther Steiner seinem Piloten nicht gegeben.

Wegen internationaler Sanktionen gegen Russland könnte Mazepin als russischer Staatsbürger beispielsweise Probleme mit der Einreise in bestimmt Länder bekommen.Auch dem Image des amerikanischen Rennstalls Haas würde eine weitere Zusammenarbeit mit Uralkali und dem russischen Formel-1-Piloten wohl zusetzen.

Mazepin hat sich bislang nicht zum Krieg in der Ukraine geäußert, gilt aber, wie sein Vater, als Freund des russischen Präsidenten Putin. „Danke für alles, was Sie für den russischen Sport tun hatte Mazepin den russischen Präsidenten Ende 2020 beispielsweise auch öffentlich in den sozialen Medien gefeiert. Aber was würde eigentlich passieren, wenn das Cockpit frei werden würde? „Wenn Nikita aus dem einen oder anderen Grund nicht fahren könnte, würde der erste Anruf an Pietro Fittipaldi gehen“, sagt Haas-Teamchef Günther Steiner. (tno/lhö)