Wird jetzt alles besser?

Bericht: Vettel-Team plant Monster-Update für Barcelona

Sebastian Vettel im AMR22.
Sebastian Vettel im AMR22.
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12. Mai 2022 - 15:01 Uhr

Endet die Aston-Martin-Misere in Spanien? Bislang war die Saison von Sebastian Vettel eine große Enttäuschung. Erst verpasste er zwei Rennen wegen einer Corona-Infektion, zwei Mal flog er nach Unfällen raus. Für die Top 10 reichte es bislang nur ein Mal. Doch vor dem kommenden Grand Prix in Barcelona gibt es neue Hoffnung.

Überarbeiteter AMR22 beim Spanien-GP - "Halb neues Auto"

Viele Formel-1-Teams arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, zum sechsten Rennwochenende auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona (20. bis 22. Mai) neue Updates für ihre Boliden zu entwickeln.

Ein Prozess, der beim Vettel-Team Aston Martin wohl besonders intensiv verfolgt wird. "Aston Martin will ein halb neues Auto bringen. Jeder wird das sehen, da muss du nicht mit der Lupe hinschauen", verriet Formel-1-Insider Michael Schmidt von "Auto Motor und Sport" in seinem YouTube-Format "Formel Schmidt".

Der Journalist führt auch aus, was sich am Aston Martin AMR22 konkret verändern könnte: "Ich glaube, hinten am Heck werden sie deutlich schlanker werden. Die breiten Seitenkästen vorne behalten sie. Vielleicht wird es eine Ferrari-Kopie, mal schauen."

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Andere Teams planen ebenfalls mit Updates

Zwar arbeitet das Team aus Großbritannien schon seit Wochen intensiv daran, die neuen Teile bis zum Barcelona-Rennen fertig zu bekommen. Allerdings war bis zuletzt noch ungewiss, ob der Aston Martin von Vettel nach seiner ersten großen Überarbeitung schon bis in knapp einer Woche fertig wird.

"Es gibt wie derzeit überall auf der Welt Lieferprobleme mit den Materialien und mit Teilen. Unter Umständen wird auch nur ein Auto fertig, dann muss man mal schauen, wer es bekommt. Ich würde mal tippen, der Sohn des Besitzers (Lance Stroll, Anm. d. Red.)", führte Michael Schmidt weiter aus.

Ob der überarbeitete Aston Martin dann endlich konkurrenzfähiger wird im Vergleich zum bisherigen Saisonverlauf, wird sich erst auf der Piste in Katalonien herausstellen. Der Rennstall will durch die Anpassungen vor allem auch die Bouncing-Probleme in den Griff kriegen. Auch die anderen Teams, allen voran die Top-Konstrukteure Ferrari und Red Bull, haben bereits erste Updates für das nächste Rennen angekündigt. (sport.de/msc)