FKK-Protest in Berliner Hallenbad

Frauen müssen nackt unter männlicher Aufsicht schwimmen

7. November 2019 - 10:00 Uhr

"Ausziehen, sonst kommst Du hier nicht rein"

FKK hat im "Stadtbad Neukölln" in Berlin seit Jahren Tradition. Jeden Montag ziehen am Frauentag hier die Damen nackt ihre Bahnen. Allerdings unter der strengen Aufsicht von männlichen, angezogenen Bademeistern. Ein absolutes No-Go für viele weibliche Badegäste. Denn die Bademeister sagen: Nur wer vollständig blankzieht, darf auch ins Becken.

Wie die Schwimmerinnen auf die männlichen Aufsichtspersonen reagieren, sehen Sie im Video.

Hallenbad klagt über zu wenig Personal

Unter den Frauen rührt sich immer mehr Protest und immer häufiger fühlen sich die Badegäste von der männlichen Badeaufsicht abgeschreckt. Aber ändern wird sich an der Besetzung der Bademeister wohl so schnell nichts:

"Aufgrund unserer Personalstruktur können wir nicht gewährleisten, dass an allen Frauentagen des Jahres jeweils den ganzen Tag über sowohl in der Sauna als auch in der Schwimmhalle nur weibliches Personal die Aufsicht übernimmt. Die Kundinnen werden vor Betreten des Bades per Aushang darüber informiert, so dass sie sich darauf einstellen können", so die Stellungnahme des Neuköllner Stadtbades auf RTL-Anfrage.