Neues Jahr, neues Glück

Warum Sie sich immer zehn Minuten für Ihren Kaffee nehmen sollten

Wie Sie trotz Alltagsstress glücklicher werden Neues Jahr, neues Glück
02:57 min
Neues Jahr, neues Glück
Wie Sie trotz Alltagsstress glücklicher werden

von Lauren Ramoser

Gehetzt von Termin zu Termin, die To do-Liste wird immer länger und die Laune immer schlechter und dann geht es uns verloren: das eigene Glück. Doch wie kann es jeder trotz Alltagsstress schaffen, dauerhaft glücklicher zu sein? Laut Mental Health-Expertin Ruth Marquardt ist das mit einigen kleinen Tipps ganz einfach. Ich habe diese Tipps ausprobiert und zwei Wochen lang getestet, ob sie wirklich funktionieren. Das Ergebnis sehen Sie im Video.

Der richtige Start in den Tag

„Morgens ist es wichtig, dass ich mich ausrichte wie ein Navigationssystem“, erklärt Ruth Marquardt im Gespräch mit RTL. „Wie soll mein Tag werden? Wie möchte ich anders reagieren, wenn die Kinder sich schon wieder streiten? Wem möchte ich ein Lächeln im Büro schenken?“

Wer sich das schon innerlich vornehme, erhöhe die Wahrscheinlichkeit, diese Vorsätze auch umzusetzen. Das mache nicht nur mich selbst glücklich, sondern auch das gegenüber, erklärt die systemische Beraterin.

Am besten klappe das als festes Ritual bei einer Tasse Kaffee oder Tee. Zehn Minuten reichen am Morgen aus, um den Kopf auf alles bevorstehende vorzubereiten. Zudem sei das als Zeit für sich wichtig, erklärt Marquardt. Einfach den Gedanken nachhängen und dem Kopf eine bewusste Pause zu geben, mache auf Dauer glücklicher.

Übrigens ist der Tag nicht gleich verloren, nur weil er nicht gut oder wie gewünscht startet. In stressigen Situationen hilft es, sich kurz zurückzuziehen, tief durchzuatmen und sich zu überlegen, wie man die stressige Situation am besten lösen kann.

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So schärfen Sie den Blick auf Ihr Glück

Trotz aller Bemühungen ist eins ganz wichtig: Glück ist nicht die Regel, sondern eher die Ausnahme. „Wer das erkennt, kann die Glücksmomente eher genießen“, erklärt Marquardt. „Und tatsächlich brauchen wir auch alle Gefühle.“ Es sei daher wichtig, auch die anderen Gefühle zuzulassen, denn dann erscheinen die Glücksmomente nochmal schöner.

„Dankbarkeit ist die kleine Schwester des Glücks“, sagt die Expertin für Mental Health. Es ist daher entscheidend für das große Glück, auch die Momente am Tag zu erkennen, für die jeder einzelne dankbar sein sollte.

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Dabei hilft ein sogenanntes Dankbarkeits- oder Glückstagebuch. Einfach die schönen kleinen Momente aufschreiben, immer dann, wenn sie passieren oder abends als reflektierte Zusammenfassung des Tages. Und das kann wirklich alles sein: Das nette Lächeln eines entgegenkommenden Fußgängers, ein besonders leckeres Frühstück, eine schöne Postkarte von Freunden, ein zufriedener Blick in den Spiegel – ganz egal was, solange es Sie in dem Moment glücklich gemacht hat.

Mit der Zeit schärft sich unser Blick auf diese schönen Momente und der Fokus unser Gehirn konzentriert sich dann automatisch auf dieses kleine Glück im Alltag.