FDP-Fraktionsvize Konstantin Kuhle

"Ampel muss jetzt ausbaden, was die GroKo vergeigt hat"

Kuhle: "Brauchen erstmal genug Impfstoff" RTL/ntv Frühstart
07:14 min
RTL/ntv Frühstart
Kuhle: "Brauchen erstmal genug Impfstoff"

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"Brauchen erstmal genug Impfstoff"

Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Konstantin Kuhle, hat die vorherige Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD für ihr Impfstoffmanagement scharf kritisiert. Zwar sei die aktuelle Impfkampagne „nicht in Gefahr“, sagte Kuhle im RTL/ntv Frühstart – im Video.

Kuhle fügte aber mit Blick auf das Ergebnis der Inventur von Bundesgesundheitsminister Lauterbach hinzu: „Offenkundig muss bei der Beschaffung, die Ampel jetzt ausbaden, was die Große Koalition vorher vergeigt hat.“

Kuhle betonte zudem, dass eine allgemeine Impfpflicht nur Sinn mache, wenn jeder überhaupt ein Angebot bekommen könne: „Deswegen brauchen wir erstmal genug Impfstoff, bevor sich eine allgemeine Impfpflicht über das Land erstreckt.“

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"Impfpflicht stufenweise beginnen"

Kuhle sagte außerdem, dass noch überhaupt nicht klar sei, wie eine allgemeine Impfpflicht aussehen solle: „Ich kann mir gut vorstellen, dass wir im Frühjahr stufenweise mit den Älteren beginnen.“ Es sei jedoch wichtig zu betonen, so Kuhle, dass die Impfpflicht vor allem dazu führen müsse, dass mehr geimpft würde.

Kuhle kritisierte in dem Kontext den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU): „Ich habe manchmal das Gefühl, die autoritären Reflexe eines Markus Söder, der immer neue Maßnahmen fordert und immer neue Forderungen raushaut, führen mittlerweile dazu, dass wir glauben, eine Impfpflicht wäre ein Selbstzweck.“ (psa)

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