Fasten: Welche Methode taugt wirklich was?

06. März 2019 - 9:43 Uhr

Drei Fasten-Varianten im Test

Nach der Karnevalszeit beginnt für viele das Fasten. Und nach einer aktuellen Forsa-Umfrage ist mehr als die Hälfte der Deutschen auch vom Fasten überzeugt. Wir haben drei Fasten-Methoden ausprobiert: Das klassische Wasser- und Tee-Fasten, das Saft- und Brühe-Fasten und das Fasten mit Smoothies.

Smoothie-Fasten

Möchte man das Smoothie-Fasten wirklich eine ganze Woche lang durchziehen, sollte nicht nur Obst, sondern auch frisches Gemüse auf der Getränkekarte stehen. Smoothies versorgen einen mit allem, was man braucht", sagt Ernährungsmedizinerin Petra Bracht. "Es kann sein, dass der herbe Smoothie einem nicht schmeckt. Dann kann man ein bisschen zaubern und fügt einfach noch einen Apfel dazu, dann ist er gleich etwas süßer. Generell sollte man vorher testen, was man mag und in der Fastenzeit dann auch das zubereiten." Die Zubereitung ist recht aufwändig, aber zumindest hat man das Gefühl, etwas im Magen zu haben.

Wasser- und Tee-Fasten

Zu den härtesten aller Methoden gehört das Wasser- und Tee-Fasten. Brennesseltee zum Beispiel eignet sich gut, will man den Körper entgiften. Doch es gibt noch mehr zu beachten. "Bewegung ist gut, spazieren gehen oder walken", rät Bracht. "Die Methode mit Tee und Wasser ist auf jeden Fall die härteste. Manchmal hat man so eine richtige Fasten-Krise mit Kopfschmerzen, Übellaunigkeit und Übelkeit."

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Saft- und Brühe-Fasten

Wer mit Saft fastet sollte darauf achten, dass der Saft frisch gepresst ist. Dann enthält er ausschließlich fruchteigenen Zucker. Mit der Suppe hat man vor allen Dingen etwas Warmes im Bauch.