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Erdbeben in Kolumbien - Verletzte

Erdbeben in Kolumbien - Verletzte

Bei einem Erdbeben der Stärke 6,9 in weiten Teilen Kolumbiens an der Grenze zu Ecuador sind mindestens sechs Menschen leicht verletzt worden. Rund 100 Häuser wurden beschädigt, wie der Rundfunksender Radio Caracol berichtete. Es bestand keine Tsunami-Gefahr, wie ein Sprecher der kolumbianischen Marine dem Sender erklärte.

Der Erdstoß ereignete sich am Vormittag (Ortszeit), das Epizentrum lag rund 40 Kilometer südwestlich von Pasto, der Hauptstadt des Departements Nariño, wie die kolumbianische Erdbebenwarte mitteilte. Die Tiefe des Bebens wurde auf 186 Kilometer geschätzt. In Las Varas bei Iscuandé wurde die Mehrzahl der knapp 80 Wohnungen der Ortschaft schwer beschädigt, erklärte der Gouverneur von Nariño, Raúl Delgado, dem Rundfunksender RCN. Im Nachbardorf El Charco seien Menschen verletzt worden. In San Pedro sei eine Kirche eingestürzt.