Hass und Rassismus schlugen ihm entgegen

Jetzt spricht Englands Final-Fehlschütze Saka

Bukayo Saka
Bukayo Saka
© Pool via REUTERS, CARL RECINE, MB

16. Juli 2021 - 6:41 Uhr

Saka reagiert auf Netz-Hetze

Er ist Englands tragischer Final-Schütze. Bukayo Saka verschoss im EM-Finale gegen Italien den letzten und entscheidenden Elfmeter für sein Team. Der Traum vom Titel platzte. Anschließend erhielt er wie die zwei weiteren Fehlschützen hasserfüllte und rassistische Kommentare. Nun meldet sich der 19-Jährige zu Wort.

Saka prangert Untätigkeit der Plattformen an

Der englische Fußball-Nationalspieler Bukayo Saka hat nach den rassistischen Hasskommentaren gegen ihn und seine Teamkollegen Jadon Sancho und Marcus Rashford die sozialen Plattformen Instagram, Twitter und Facebook kritisiert. "Ich wusste sofort, welche Art von Hass mir entgegenschlagen würde. Und es ist eine traurige Realität, dass eure mächtigen Plattformen nicht genug tun, um diese Nachrichten zu stoppen", schrieb der 19-Jährige am Donnerstag auf Twitter.

Saka hatte als letzter Elfmeterschütze der Three Lions im verlorenen EM-Finale gegen Italien am vergangenen Sonntag ebenso nicht getroffen wie Sancho (21) und Rashford (23). Daraufhin wurden die drei in den sozialen Medien mit Hasskommentaren überzogen. "Ich möchte nicht, dass irgendein Kind oder Erwachsener die hasserfüllten und verletzenden Nachrichten erhält, die ich, Marcus und Jadon diese Woche erhalten haben", schrieb der Mittelfeldspieler des FC Arsenal.

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Entschuldigung für den verschossenen Elfmeter

Saka entschuldigte sich für seinen verschossenen Elfmeter. "Ich habe wirklich geglaubt, dass wir das für euch gewinnen würden. Es tut mir leid, dass wir es dieses Jahr nicht nach Hause bringen konnten", schrieb er. Es gebe keine Worte für seine Enttäuschung, er habe sich gefühlt, als hätte er das ganze Land und seine Mannschaft im Stich gelassen.

Zugleich bedankte er sich für die zahllosen aufmunternde Nachrichten und gab sich kämpferisch: "Ich verspreche euch, dass wir alles geben werden, um sicherzustellen, dass diese Generation weiß, wie es sich anfühlt zu gewinnen." (msc/dpa)

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