Statt nervigem Papierkram

Elterngeld- & Bafög-Antrag online stellen: So geht’s

25. November 2020 - 11:23 Uhr

Online-Dienst macht Anträge in nur 30 Minuten möglich

Anträge auf staatliche Unterstützung können jede Menge Zeit und Nerven kosten. Jedes Jahr verzweifeln Tausende Deutsche an kompliziertem Amtsdeutsch und dicken Formular-Stapeln. Ein Kölner Startup will das ändern: Für knapp 25 Euro soll der Antrag auf Elterngeld oder Bafög auf seinen Websites ganz einfach und schnell gehen. Wie das funktioniert und ob sich die Investition lohnt, sehen Sie im Video!

Nicht relevante Fragen werden ausgeblendet

Sich für Bafög stundenlang durch Formulare wälzen – da mussten auch die drei Gründer von meinbafoeg.de als Studenten durch. "Du hast einen Papierantrag – der ist ausgelegt, dass er jeden möglichen Einzelfall, den es in Deutschland geben kann, abdeckt. Du hast eine Fülle an Papier vor dir und für dich sind eigentlich 80 Prozent der Felder nicht relevant", erklärt Mitgründer Philipp Leitzke.

Das wollten die jungen Unternehmer ändern. Auf meinbafoeg.de soll man die Formulare in nur 30 Minuten am Computer ausfüllen können. Dabei bekommt man nur die Fragen und Auswahlmöglichkeiten präsentiert, die für die eigene Person wichtig sind. Alles, was nicht notwendig ist, wird ausgeblendet. "Wir arbeiten mit Entscheidungsbäumen. So können wir uns peu a peu durch den Antrag arbeiten und für den einzelnen Nutzer nur die relevanten Daten abfragen", erklärt Leitzke.

Online-Hilfe auch für Elterngeld

Auch zum Ausfüllen des Elterngeldantrags bietet das Unternehmen eine Online-Hilfe an: daselterngeld.de. Sie funktioniert auf ähnliche Weise und kostet ebenfalls 24,99 Euro. Mit wenigen Klicks lässt sich hier die Elterngeld-Verteilung auswählen und man erfährt, welche Nachweise man für seinen Antrag braucht. Diesen laden Eltern anschließend herunter und schicken ihn ausgedruckt und unterschrieben an die zuständige Elterngeld-Stelle.