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BAföG

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG, ermöglicht jungen Menschen in Deutschland, ihr Studium oder ihre Ausbildung zu finanzieren.

BAföG picture alliance / dpa Themendienst

BAföG ist die Abkürzung für das ‚Bundesausbildungsförderungsgesetz‘. Mit der Verabschiedung dieses Gesetzes im Jahre 1971 erhielten junge Menschen die Möglichkeit, unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern eine Ausbildung oder ein Studium aufzunehmen. In der Umgangssprache wird BAföG nicht nur für das entsprechende Gesetz, sondern gleichzeitig auch für die Ausbildungsbeihilfe selbst verwendet.

Wer einen Antrag auf BAföG stellt, legt im Antrag seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse offen, die nach Überschreiten der Freigrenzen berücksichtigt werden. Die Bewilligung von BAföG und die ermittelte Höhe der monatlichen Zahlung hängen außerdem von den finanziellen Verhältnissen von Ehepartnern und Eltern ab. In Ausnahmefällen, besonders für Ausbildungen auf dem zweiten Bildungsweg, gibt es auch elternunabhängiges BAföG. Dabei fließt das Einkommen der Eltern nicht in die Berechnung der Förderung ein.

Das BAföG wird bis zum Abschluss der Ausbildung gezahlt. Studenten erhalten die Ausbildungsförderung allerdings höchstens bis zum Ende der Regelstudienzeit ihres Studiengangs. Schüler und Auszubildende erhalten das BAföG als Zuschuss zum Lebensunterhalt, den sie nicht zurückzahlen müssen. Studenten erhalten die Leistung in der Regel nur zur Hälfte als Zuschuss. Die andere Hälfte wird als zinsloses Darlehen ausgezahlt.

Das Ziel von BAföG ist die Förderung der Chancengleichheit im Bildungswesen. Bei der Verabschiedung des Gesetzes war der Grundgedanke, auch Kindern aus einkommensschwachen Elternhäusern ein Studium zu ermöglichen. Trotz BAföG arbeiten etwa 67 Prozent der Studenten in Deutschland neben ihrem Studium und verdienen so zusätzliches Geld.

Weitere Informationen zum BAföG können Sie bei RTL.de nachlesen.