Preis-Leistungs-Sieger und Schnäppchen

Elektrische Zahnbürsten im Test: Welche putzt am besten, welche schmiert ab?

Junge blonde Frau putzt sich die Zähne mit elektrischer Zahnbürste
Die Preisspanne bei elektrischen Zahnbürsten ist groß, von 20 bis 167 Euro ist alles dabei
iStockphoto

Einfach nur dranhalten statt mühsam schrubben – elektrische Zahnbürsten sind praktisch. Aber wie viel Geld sollte man dafür ausgeben? Von unter zehn bis zu mehreren Hundert Euro, die Auswahl ist riesengroß. Stiftung Warentest hat 17 Modelle auf den Prüfstand gestellt. Eines floppt auf ganzer Linie, viele schneiden „gut“ ab. Welche Zahnbürste das Rennen macht und welche das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, verraten wir hier!

Schall oder Rotation?

Untersucht wurden die fünf besten Zahnbürsten aus früheren Tests sowie zwölf neue. Die meisten funktionieren per Schall und reinigen mit starken Vibrationen mehrere Zähne gleichzeitig. Aber auch vier Modelle mit rotierenden Bürstenköpfen, mit denen jeder Zahn einzeln geputzt werden sollte, waren mit dabei. Mit 60 Prozent der Gesamtbewertung war am wichtigsten, wie gut die Zähne gereinigt werden – aber auch die Handhabung wurde bewertet. Wie gut lassen sich schwer erreichbare Stellen putzen? Wie ist das Geräusch, gibt es einen Timer und/oder ein Putzzeit-Signal? Wie gut lässt sich das Gerät reinigen, und wie lange hält es mit einer Akkuladung durch?

Die Hersteller Philips, Braun und Playbrush bieten außerdem eine App an – drei Zahnmedizinerinnen und -mediziner prüften, wie gut diese sich anwenden lassen.

Das Schnäppchen im Test: Ordentliche Leistung

Die meisten elektrischen Zahnbürsten bekamen die Gesamtbewertung „gut“, vier immerhin noch „befriedigend“. Eine versagte jedoch auf ganzer Linie: Gleich bei mehreren Exemplaren ließ sich der Akku nicht laden, ein Test war somit gar nicht möglich. Die Sunstar Gum Powercare für rund 50 Euro bekam deshalb die Bewertung „mangelhaft“ (Note 5,5).

Deutlich besser sah es beim günstigsten Gerät im Test aus: die dm Dontodent Akku-Zahnbürste Active Professional mit oszillierend-rotierendem Kopf reinigt die Zähne noch gut (2,5), verfügt sogar über eine Kontrollfunktion für alle, die beim Putzen zu viel Druck auf Zähne und Zahnfleisch ausüben, und kostet gerade mal 20 Euro - Gesamtnote: 2,5.

Lese-Tipp: Stiftung Warentest: Günstige Zahnpasta ist „sehr gut“

Anzeige:

Empfehlungen unserer Partner

Die beste Zahnbürste und der Preis-Leistungs-Tipp

Testsiegerin ist – wie auch schon beim letzten Mal – die Philips Sonicare 9900 Prestige* mit der Note 1,8. In Sachen Zahnreinigung liegt sie mit der Note 1,4 an der Spitze, bei der Handlichkeit, Reinigung und Betriebszeit ist sie gut. Mit einer Akkuladung kann sie rund 80 Minuten betrieben werden. Der Name ist allerdings Programm, denn die Schall-Zahnbürste kostet stattliche 267 Euro.

Mit 69 Euro deutlich günstiger und mit der Note 2,0 fast genau so gut ist die Apacare Professional Sonic Toothbrush*. Sie reinigt die Zähne gut (1,8) und kommt mit einer Akkuladung noch weiter als die Sonicare Prestige – nämlich 126 Minuten. (rka)

Alle Ergebnisse des Vergleichs finden Sie bei test.de.

*Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.