Sauberkeit ist seine LeidenschaftBester Junior-Gebäudereiniger NRWs – besonderer Titel für David (23)
Ein Bürogebäude, eine Eingangshalle, eine Mission: Grundreinigung! David Fiegenbaum aus Stadtlohn (Kreis Borken) ist der richtige Mann dafür. Er ist Gebäudereiniger und kann sich keinen schöneren Beruf vorstellen.
Mit Leidenschaft dabei
Mit kompletter Hingabe lässt er die Stellen in neuem Glanz erstrahlen, an die man oft nicht rankommt oder ranwill - zum Beispiel knapp fünf Meter hohe Fenster. Die Geheimzutat für saubere Scheiben ist laut ihm tatsächlich ganz normales Spülmittel. Um Streifen zu vermeiden, muss man die richte Technik draufhaben, sagt der 23-Jährige: „Einfach locker aus dem Handgelenk“.
Der Beste seiner Art
Nach dem Abi wollte David eigentlich studieren und Lehrer werden. Aber dazu kam es gar nicht erst, denn ein Kumpel vermittelte ihm einen Nebenjob als Gebäudereiniger. Im Januar vergangenen Jahres hat er die Ausbildung zum Gebäudereiniger abgeschlossen. Wegen guter Noten wurde er sogar von der Handwerkskammer zur NRW-Meisterschaft der Junior-Gebäudereiniger eingeladen. Dort wurde um die Wette gewienert und David Fiegenbaum staubte den ersten Platz ab. Weiter ging es mit der Deutschen Meisterschaft. Da schaffte er es immerhin auf Platz drei. Aktuell macht er seinen Meister und wurde vor Kurzem zum Teamleiter befördert.
Ein unterschätzter Beruf
David Fiegenbaum findet, dass sein Beruf häufig unterschätzt wird. Er putzt nicht, er reinigt. Von seiner Arbeit profitieren alle, denn er macht das, worauf andere keine Lust haben. Mit rund 670.000 Beschäftigten ist die Gebäudereinigung der größte Zweig der Handwerksbranche in Deutschland. Als Gebäudereiniger verdient man rund 2.200 Euro im Monat.


































