Banker soll Frau angepinkelt haben

Nach ekelhafter Pipi-Attacke im Flieger: Jetzt muss die Airline blechen!

Auf einem Air India Flug von New York nach Neu-Delhi soll ein Mann eine Passagierin angepinkelt haben. (Symbolbild)
Auf einem Air India-Flug von New York nach Neu-Delhi soll ein Mann eine Passagierin angepinkelt haben. (Symbolbild)
Bayne Stanley, picture alliance, ZUMA Press Wire

Pfui Teufel! Ein Mann – angeblich ein Banker – soll in einem Air-India-Flugzeug auf eine Mitreisende gepinkelt haben. Jetzt muss die Fluggesellschaft ein Bußgeld von drei Millionen Rupien (mehr als 34.000 Euro) zahlen. Außerdem dürfe der leitende Pilot des Fluges für drei Monate nicht fliegen, teilte die indische Zivilluftfahrtbehörde am Freitag mit.

Nach Pipi-Angriff über den Wolken: Air India räumt Fehler ein

Der Fall hatte in den indischen Medien und in sozialen Netzwerken für viele entsetzte Reaktionen gesorgt. Air India wurde vorgeworfen, nicht schnell genug gehandelt zu haben. Die Fluggesellschaft räumte Fehler ein und sagte zu, diese anzugehen.

Der konkrete Vorwurf: Ende November soll ein betrunkener Mann während eines Fluges von New York nach Delhi in der Businessclass auf eine ältere Frau uriniert haben. Nachdem sich der Mann auf der 72-Jährigen erleichtert habe, soll das Personal den Sitz nur notdürftig gereinigt haben. Anschließend sollte sich die Frau wieder auf den nassen Platz setzen, das berichteten mehrere Medien. Der Pipi-Angreifer wiederum habe gemütlich auf seinem trockenen Platz bleiben dürfen, so heißt es. Erst nach einer erneuten Beschwerde, sei sie auf einen Crew-Sitzplatz gesetzt worden. Der Vorfall soll erst lange Zeit später an die Flugaufsichtsbehörde weitergereicht worden sein.

Flugverbot für Pinkler aus der Air-India-Maschine

Der Arbeitgeber des Mannes hatte ihn nach eigenen Angaben wegen des Vorfalls entlassen. Dem 34-jährigen Vize-Präsidenten der Großbank Wells Fargo in Indien wird unter anderem Belästigung vorgeworfen. Außerdem sei er später von der Polizei in Bengaluru festgenommen worden. Von Air India hieß es damals, dass es eine interne Untersuchung gebe, das betroffene Kabinenpersonal derzeit nicht im Dienstplan berücksichtigt werde und auch die Richtlinien zum Alkoholverkauf an Bord überprüft würden. Der Frau sei zudem der Ticketpreis zurückerstattet worden. Zuletzt erteilten sie dem Mann ein viermonatiges Flugverbot. (dky mit dpa)