War es Notwehr?

Einsatz in Mosbach: Mann von Polizei erschossen

ARCHIV - 28.06.2011, Nordrhein-Westfalen, Köln: Ein Polizist trägt Handschellen und seine Dienstwaffe bei sich. Im Jahr 2022 sind in Sachsen zwei Menschen nach Schüssen aus Polizeiwaffen ums Leben gekommen. (zu dpa «Zwei Menschen 2022 nach Schusswaff
Tödlicher Schuss bei einem Polizeieinsatz in Mosbach (Symbolbild).
obe;hae;aka cgt mjm fc flm, dpa, Oliver Berg

Wieder einmal ist ein Mann von einer Kugel eines Polizisten getötet worden: Im baden-württembergischen Mosbach soll ein Mann eine ihm bekannte Frau mit einem Messer bedroht haben – durch ihren Hilferuf wird die Polizei alarmiert. Der folgende Einsatz geht für den Mann tödlich aus.

Häusliche Gewalt?

„Im Rahmen häuslicher Gewalt“ fand der Einsatz am Freitag (13. Januar) im Stadtteil Neckarelz statt, erklärt das Landeskriminalamt im Gespräch mit RTL. Der Bekannte der Frau soll sie mit dem Messer bedroht haben. Bei dem darauf folgenden Polizeieinsatz fiel ein tödlicher Schuss auf den mutmaßlich gewalttätigen Mann. Er sei durch die Polizei abgegeben worden, so ein Sprecher des LKA.

Warum der Schuss gefallen ist und ob der Mann ebenfalls eine Schusswaffe besaß, ist noch unklar. Die Ermittlungen am Tatort laufen, weitere Details wollen Staatsanwaltschaft und LKA erst am Abend mitteilen. (jjä)

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen - kostenlose Beratung in 18 Sprachen

Betroffenen von Gewalt, Beleidigung, Nötigung und Stalking kann nur geraten werden, Hilfe zu suchen und diese in Anspruch zu nehmen. „Etwa zwei Drittel aller sexuellen Übergriffe finden im näheren sozialen Umfeld der Frau statt“, erklärt Sigrid Bürner vom Notruf für Frauen in Kiel. Doch es gibt etliche Anlaufstellen, die Wege aus toxischen Beziehungsverhältnissen aufzeigen. So gibt es in Deutschland die Nummer des Hilfetelefons bei „Gewalt gegen Frauen“, unter der anonyme und kostenlose Beratung in 18 Sprachen erhältlich ist.

Hilfe finden Sie unter der Telefonnummer 08000 1160 16 oder unter www.hilfetelefon.de/.