„Eines Tages werde ich dich finden”Wo ist Yannick? Elfjähriger seit anderthalb Jahren vermisst

Richard Garbas sucht verzweifelt nach seinem Sohn!
Der Vater aus Esslingen weiß nicht mehr weiter. Seit dem 5. September 2024 weiß er nicht, wo sein Sohn Yannick ist. Der Junge wird an dem Tag von seiner Mutter in Visbek (Niedersachsen) von der Schule abgeholt. Danach taucht die Frau mit dem Kind unter.
Yannicks Mutter taucht mit dem Kind unter
Seitdem versucht Richard Garbas verzweifelt, seinen Sohn wiederzufinden. Der Vater macht sich große Sorgen um sein Kind, wie er im Interview mit der Stuttgarter Zeitung erzählt. Er habe Angst, dass er „ein kaputtes Kind zurückbekomme“, sagt er der Zeitung. Denn Yannicks Mutter dürfte das Kind eigentlich gar nicht in ihrer Obhut haben.

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Der Vater berichtet, dass sie zuerst gemeinsam als Familie in Esslingen gewohnt hätten. Doch Yannicks Mutter sei in mehrere Betrügereien verwickelt gewesen. Garbas trennt sich darum von der Frau, die dann mit dem gemeinsamen Kind mehrfach umzieht. Ein Gericht entscheidet schließlich, dass Yannicks Vater das Sorgerecht bekommen soll. Doch da ist seine Ex schon verschwunden – zusammen mit Yannick.
Vater sucht verzweifelt nach vermisstem Yannick
In mehreren Posts bei Facebook und Instagram bittet der Vater um Hilfe bei der Suche. „Falls jemand seinen Aufenthaltsort kennt, bitte die Polizei Vechta oder die nächste Polizeistelle kontaktieren“, schreibt Garbas dort. „Es kann doch nicht sein, dass man meinen Sohn nicht findet“, heißt es in einem anderen Post.

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An Heiligabend 2024 – das erste Weihnachten nach Yannicks Verschwinden – postet sein Vater mehrere Fotos des gut gelaunten Jungen. „Mein lieber Yannick, egal wo Du heute bist, und egal, was man Dir erzählt, möchte ich, dass Du weißt, dass Dich Deine Familie vermisst und Du immer einen Platz am Tisch haben wirst.“
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Yannick wurde in keiner Schule angemeldet
Seit seinem Verschwinden wurde Yannick in keiner Schule in Deutschland angemeldet, erzählt der 50-Jährige der Stuttgarter Zeitung. Hat seine Mutter ihn vielleicht sogar ins Ausland gebracht? Der Vater hofft, dass seine Suchaufrufe im Internet auch im europäischen Ausland geteilt werden. Er habe sogar schon überlegt, einen Privatdetektiv zu engagieren, erzählt er im Interview mit der Zeitung. Das sei nur finanziell für ihn nicht drin.

Im Moment kann der Vater nur hoffen, dass Yannicks Mutter irgendwann einen Fehler macht und dadurch auffällt. Bis dahin muss er weiter mit der Ungewissheit und ohne seinen Sohn leben. „Eines Tages werde ich Dich finden, und lass Dich nie wieder los“, verspricht er dem Elfjährigen in einem Post.
Verwendete Quellen: Stuttgarter Zeitung, Instagram, Facebook


