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Dschungelcamp 2015: Mit welcher Strategie holen die Kandidaten die Dschungelkrone?

Dschungelcamp 2015: Mit welcher Strategie holen die Kandidaten die Dschungelkrone?

Die verbliebenen Dschungelcamp-Kandidaten im Check

Da waren es nur noch Sieben: Für die Promis von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus" rückt die Dschungelkrone in greifbare Nähe. Aber ist das überhaupt ihr Ziel? Welche Strategie verfolgen die verbliebenen Camper? Ehemalige Dschungelcamp-Kandidaten und Psychologe Michael Thiel machen den Check.

Der Selbstdarsteller

Einer, der sich selbst ganz weit vorne sieht, ist Dschungelcamp-Kandidat Walter Freiwald."Ich werde Dschungelkönig, um jeden Preis. Ich bin mental schon so fixiert auf diesen Sieg, dass mir den niemand mehr wegnehmen kann. Für Julian F.M. Stoeckl, selbst Kandidat im Dschungelcamp 2014, steht fest: "Walter Freiwald ist von wahnsinniger Selbstüberschätzung geprägt und er lässt das auch alle jederzeit wissen. Das ist auch eine Strategie."

Psychologe Michael Thiel stimmt zu: "Das ist auch der Grund, warum er ins Fernsehen gekommen ist und Geld gemacht hat. Er ist Verkäufer und verkauft sich jetzt selbst." Und dabei sei es Walter offensichtlich auch egal, wenn andere unter seiner Taktik leiden.

Der Nette

Vielleicht sollte sich Walter mal eine Scheibe von Jörn Schlönvoigt abschneiden. An dem nämlich kann zumindest keiner der Dschungelcamp-Kandidaten ein schlechtes Haar finden: "Wenn ich ein bisschen ein gutes Herz habe, dann hat Jörn 20 Herzen", erklärt Sara Kulka, die an Tag 10 den australischen Urwald verlassen musste.

Für Julian F.M. Stoeckel macht ihn genau das aber auch langweilig: "Jörn ist nett, ja. Aber meine Kassiererin im Supermarkt ist auch nett. Und Mann muss ja auch was Tolles haben." Doch genau so "nett" kennen ihn auch seine Kollegen am Set von "Gute Zeiten, schlechte Zeiten": "Er ist der Ruhepol, hilft immer allen, wenn schlechte Laune da ist und so", erklärt Felix von Jascheroff.

Welche Taktik kommt am besten an?

Die Sex-Bombe

Da verlässt sich Tanja Tischewitsch lieber auf die Älteste aller Showbiz-Strategien: "Sex sells".

"Sie hat sicherlich in der Vergangenheit schon häufiger gemerkt, dass sie mit ihrem Körper und ihrem Aussehen ganz, ganz viel Aufmerksamkeit auf sich zieht", erklärt Psychologe Michael Thiel.

Die Unscheinbare

Nach ihr musste man hingegen im Dschungelcamp 2015 bisher eher suchen: Rebecca Siemoneit-Barum fällt so gar nicht auf, durfte bisher nur einmal die Dschungelprüfung machen und ist ansonsten sehr zurückhaltend. Aber ist das alles Taktik? "Vielleicht möchte sie sich auch ein bisschen zurückhalten, denn manchmal sind gerade die es ja, die hinterher in den Fokus rücken – sie stören ja keinen", erklärt Sarah Knappik, Dschungelcamp-Kandidatin von 2011. Für Psychologe Michael Thiel steht aber fest: "Ruhig sein ist keine Taktik."

Und wie sieht es mit Maren Gilzer, Aurelio Savina und Rolfe Scheider aus? Eine klare Strategie kann man ihnen bisher nicht zuordnen. Aber sicher ist: Für einen Promi wird die Teilnahme bei "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus" am 31. Januar 2015 erfolgreich sein - ganz gleich welche Strategie er oder sie verfolgt hat. Dann nämlich steht fest, wer der neue Dschungelkönig ist.