Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - AstraZeneca liefert zum Start weniger Impfstoff an die EU

FILE PHOTO: Vial and sryinge are seen in front of displayed AstraZeneca logo
© REUTERS, DADO RUVIC, /FW1F/Bill Berkrot

22. Januar 2021 - 19:25 Uhr

AstraZeneca hat Lieferprobleme beim Impfstoff

Wann die Corona-Pandemie endlich besiegt wird und wieder Normalität in unseren Alltag einkehrt, hängt auch davon ab, wann die Menschen gegen das Coronavirus geimpft werden. Doch weil die Impfdosen knapp sind, geht es in Deutschland nur schleppend voran. Jetzt kommt noch ein weiteres Problem dazu: Der britische Pharmakonzern AstraZeneca hat Lieferprobleme, die erhofften Dosen sollen deutlich später bei uns eintreffen. Dabei hatte die Bundesregierung gehofft, den Impf-Notstand durch die AstraZeneca-Lieferung lösen zu können.

LESE-TIPP: Warum der Impfstoff von Astrazeneca die Welt endlich von Corona befreien könnte

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    Corona-Impfstoff: AstraZeneca liefert weniger als geplant an die EU
    Der Hersteller AstraZeneca wird zunächst weniger Corona-Impfstoff an die EU liefern als geplant. Sollte der britisch-schwedische Konzern die Zulassung von der EU erhalten, werde die Menge zu Beginn niedriger sein, sagte eine Unternehmenssprecherin am Freitag auf Anfrage. Grund seien geringere Erträge an einem Produktionsstandort "innerhalb unserer europäischen Lieferkette". Eine Verzögerung der Lieferungen sei aber nicht geplant.

    Nach Angaben aus EU-Kreisen warnte das Unternehmen gegenüber EU-Staaten vor möglichen Lieferproblemen bei seinem Impfstoff. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet. Der Hersteller hat zusammen mit der britischen Universität Oxford einen Impfstoff entwickelt, der in Großbritannien bereits genutzt wird. Für kommende Woche wird auch eine Zulassung in der Europäischen Union erwartet.

    Wie "Bild" berichtete, muss der Impfstoff nach den Mutationen in einigen Ländern angepasst werden. Bereits auf Halde produzierte Impfstoffmengen könnten deshalb womöglich nicht ausgeliefert werden. Zudem seien die Auswirkungen auf die Produktion nach einem Brand in einem Werk in Indien noch nicht klar.

    Ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums sagte dazu auf Anfrage: "Wir gehen weiter davon aus, dass der Impfstoff von Astrazeneca Ende kommende Woche für die EU zugelassen wird. Die EU hat viel in die Vorproduktion dieses Impfstoffes investiert. Nach der Zulassung wird klar, wie viel Impfstoff wann zusätzlich für Deutschland zur Verfügung steht."
  • 1/22/21 10:12 PM
    Flüge für 9 Euro? Das steckt hinter der Aussage des Lufthansa-Chefs
    Lufthansa-Chef Carsten Spohr will im Notfall auch Billigflüge ab 9 Euro anbieten, um die Flughafen-Slots der Airline zu behalten. "Wenn wir ohne Passagiere fliegen müssen, werden wir wahrscheinlich 9-Euro-Flüge anbieten, damit unsere Flüge im System bleiben", kündigte Spohr in einem "Eurocontrol"-Interview an.

  • 1/22/21 9:42 PM
    Corona-Ausbruch in Studentenwohnheimen in Aachen
    In den Studentenwohntürmen in Aachen sind mindestens neun Bewohner nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Für mindestens vier Etagen in zwei Häusern wurde Quarantäne angeordnet, wie das Studierendenwerk mitteilte. Auf allen Etagen der vier Türme seien freiwillige Corona-Tests durchgeführt worden. Wie der WDR am Freitagabend berichtete, sollen die Testergebnisse Anfang kommender Woche vorliegen.

    "Das Studierendenwerk richtet seinen dringenden Appell an alle Bewohnerinnen und Bewohner der Wohntürme, sich unbedingt dem freiwilligen Test zu unterziehen, um eine weitere Verbreitung des Virus zu vermeiden!", hieß es in der Mitteilung, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Solidarisches Verhalten sei nun wichtiger denn je.

    Dem WDR-Bericht zufolge sollen Städteregion und Ordnungsamt bei den freiwilligen Tests am Donnerstag und Freitag immer wieder auf Abwehrhaltung gestoßen sein. Bei einer Minderheit fehle das Problembewusstsein, sagte der Gesundheitsdezernent der Städteregion Michael Ziemons demnach. Die Mehrheit aber lasse sich freiwillig testen und bleibe bis zum Ergebnis im Zimmer.

    Wie das Studierendenwerk weiter mitteilte, ist ein gastronomisches Versorgungskonzept entwickelt worden, so dass unter Quarantäne stehende Studierende voraussichtlich zweimal am Tag mit Mahlzeiten aus der zurzeit geschlossenen Mensa Academica beliefert werden können.
  • 1/22/21 9:31 PM
    Spahn: Im Februar werden viele Menschen mit AstraZeneca-Vakzin geimpft
    Gesundheitsminister Jens Spahn bittet wegen der Lieferschwierigkeiten des Impfstoffherstellers AstraZeneca um Verständnis. Er wisse, dass viele wegen des Verlaufs der Impfkampagne ungeduldig werden. Dennoch äußerte er sich am Freitag in den ARD-"Tagesthemen" zuversichtlich, dass im Februar viele Menschen mit diesem Vakzin geimpft werden können. Er erwarte die Zulassung des Impfstoffs in einer Woche, und es werde "dann auch im Februar Lieferungen geben von AstraZeneca, und zwar in einer Größenordnung, da bin ich weiterhin zuversichtlich, die schon im Februar einen Unterschied machen wird im Vergleich zu, wenn wir Astrazeneca nicht hätten", sagte der CDU-Politiker. Neue Erkenntnisse aus Großbritannien, wonach die Virus-Mutation nicht nur ansteckender, sondern auch tödlicher sein könnte, werde man "auswerten und schauen, welche Schlüsse wir daraus ziehen".

    Der britisch-schwedische Konzern Astrazeneca wird nach der kommende Woche erwarteten Zulassung seines Impfstoffs zunächst weniger Dosen an die EU liefern als geplant. Grund seien geringere Erträge an einem Produktionsstandort "innerhalb unserer europäischen Lieferkette", teilte das Unternehmen am Freitag mit. Eine Verzögerung der Lieferungen sei aber nicht geplant.
  • 1/22/21 8:55 PM
    Tui Cruises setzt Kanaren-Kreuzfahrten fort - "Mein Schiff" im Hochrisikogebiet
    Der Reiseveranstalter Tui Cruises hat Gästen seiner Kreuzfahrten nach RTL-Informationen angekündigt, dass die "Mein Schiff" ihre Kanaren-Kreuzfahrten fortsetzt - trotz der Einstufung der Inseln als Hochrisikogebiet durch das Robert-Koch-Institut.

    "Zusätzlich benötigen Sie ab Sonntag, 24.01.2021 einen negativen COVID-19-Test vor Antritt Ihrer Rückreise. Dieser zusätzliche Test findet ganz unkompliziert direkt an Bord der Mein Schiff Flotte statt (gegen geringfügige Kostenbeteiligung)", heißt es in einem Schreiben des Reiseveranstalters. Kreuzfahrt-Konkurrent AIDA hat seine Reiseangebote bis 6. März eingestellt. Das Unternehmen hatte zum Jahreswechsel wegen erheblicher IT-Probleme Kreuzfahrten absagen müssen.
  • 1/22/21 8:31 PM
    Corona-Gegnerin schleicht demonstrativ auf A7 - Schlüssel entzogen
    Eine Gegnerin staatlicher Corona-Maßnahmen ist trotz Belehrungen durch die Polizei am Freitag fahnenschwenkend langsam auf der Autobahn A7 entlang gefahren - mehrfach. Nach dem dritten Mal sei der Fahrzeugschlüssel der Frau vorübergehend einbehalten worden, teilte die Polizei Unterfranken mit. Corona-Maßnahmen-Gegner hatten für Freitagnachmittag im Internet und auf Flugblättern Kundgebungen im Bereich der Autobahnen angekündigt. Die Polizei habe daher starke Präsenz in ganz Unterfranken gezeigt, hieß es.

    Insgesamt sei die Weiterfahrt von zwei Fahrzeugen unterbunden worden. Zudem seien zwei Strafverfahren wegen Verstößen nach dem Waffengesetz eröffnet und 24 Ordnungswidrigkeiten zur Anzeige gebracht worden - etwa wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht sowie die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen. In der Spitze seien rund 100 Fahrzeuge unterwegs gewesen. Ein Autokorso über die A7 kam aber nicht zustande.
  • 1/22/21 8:16 PM
    Bill Gates hat sich gegen Corona impfen lassen
    Microsoft-Gründer Bill Gates hat eine Corona-Impfung bekommen. "Einer der Vorteile, 65 zu sein, ist der Zugang zum Covid-19-Impfstoff", schrieb Gates am Freitag bei Twitter. Er habe diese Woche die erste der zwei Impfdosen erhalten - "und ich fühle mich großartig".

    Gates steht im Mittelpunkt einiger Verschwörungstheorien rund um das Coronavirus. Eine der unbelegten Behauptungen ist, dass Gates unter dem Vorwand der Impfungen Chips zur Kontrolle über die Menschheit einpflanzen wolle. "Diese verrückten Ideen verbreiten sich irgendwie schneller in den sozialen Medien als die Wahrheit. Ich bin überrascht, dass mein Name in diesen Verschwörungstheorien auftaucht", sagte Gates am September bei "Bild Live".
  • 1/22/21 7:49 PM
    Mehr als 50.000 Corona-Tote in Deutschland seit Pandemiebeginn
    In Deutschland sind seit Beginn der Pandemie mehr als 50.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die deutschen Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 859 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden, wie das RKI am Freitagmorgen bekanntgab. Damit stieg die Gesamtzahl der Todesfälle auf 50.642. Vor genau einer Woche waren 1113 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet worden. Der Höchststand von 1244 neuen Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden.

    Als Covid-19-Todesfall zählt das RKI nachweislich infizierte Menschen, die direkt an Corona gestorben sind und solche mit Vorerkrankungen, bei denen sich die Todesursache nicht abschließend klären lässt. Es liegt am Ermessen des Gesundheitsamtes, ob es einen Fall als verstorben "an" oder "mit" Covid-19 an das RKI übermittelt. Forscher gehen davon aus, dass die Zahl der Covid-19-Todesfälle ohne die Corona-Einschränkungen um ein Vielfaches höher läge.
  • 1/22/21 7:35 PM
    Thüringens Bildungsminister: Schulen bleiben bis Ostern zu
    In Thüringen gibt es vermutlich länger als bisher geplant keinen Präsenzunterricht in den Schulen. "Ich gehe davon aus, dass wir zumindest noch bis Ostern in dieser Situation verharren, dass wir mindestens bis Ostern mit diesem System der geschlossenen Schulen arbeiten müssen", sagte Bildungsminister Helmut Holter (Linke) nach Angaben des MDR im "Thüringen Journal".

    Häusliches Lernen und Distanzlernen werde anhalten. Gleichzeitig sagte Holter: "Es werden bestimmte Schülerinnen und Schüler in der Schule sein. Das sind insbesondere die Abschlussklassen und die, die besonderen Förderbedarf haben." Eltern, Kinder und Lehrer müssten sich darauf einstellen, länger durchhalten zu müssen, auch wenn das eine riesige Herausforderung und Belastung für alle sei.
  • 1/22/21 7:11 PM
    Söder appelliert: Wahlkampf in Corona-Krise "so spät wie möglich"
    Während der Corona-Krise sollen die Parteien nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder bewusst auf Wahlkampf verzichten. Er spüre, dass bereits jetzt einige Parteien versuchten, sich in Stellung zu bringen, sagte der bayerische Ministerpräsident in seiner Rede auf dem digitalen Neujahrsempfang der CSU in München. Wahlkampf sei ja in Ordnung, "aber bitte nicht in jetzigen Zeiten. Ich finde, das sollte so spät wie möglich beginnen."

    Die CSU werde sich in Corona-Zeiten nicht an taktischen Spielen beteiligen, sagte Söder. "Wir orientieren uns nur an der Sache." An die Adresse der Grünen gerichtet betonte er, dass ein Bündnis mit der Union das Potenzial für viel Interessantes bieten könnte, dafür müssten die Grünen aber zunächst für sich entscheiden, wo ihre Grundlinie sei - wollten sie eine bürgerliche oder eine linke Zukunft, so Söder. Die Positionierung dürfe nicht zu spät erfolgen.

  • 1/22/21 6:01 PM
    Pfizer und Biontech beliefern Impfstoff-Initiative Covax
    Pfizer und Biontech beteiligen sich an dem von der WHO angeführten Covax-Programm, das einen weltweit gleichmäßigen und gerechten Zugang zu Corona-Impfstoffen garantieren soll. Die Lieferung über bis zu 40 Millionen Dosen des Pfizer/Biontech-Impfstoffs soll im Laufe dieses Jahres erfolgen, wie der US-Pharmakonzern und Mainzer Biotech-Unternehmen gemeinsam mitteilen. Covax solle den Impfstoff zu einem gemeinnützigen Preis erhalten.
  • 1/22/21 5:48 PM
    Deutschland führt Testpflicht für Einreisende aus mehr als 20 Staaten ein
    Die Bundesregierung verschärft die Reiseauflagen und führt eine Testpflicht für Einreisende aus über 20 Staaten ein. Innerhalb der Europäischen Union (EU) werden etwa Estland, Lettland, Litauen, Portugal, Slowenien, Spanien und Tschechien zu "Hochinzidenzgebieten" erklärt, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilt. Personen aus solchen Staaten müssen ab Sonntag bei Einreise einen negativen Covid-19-Test vorweisen. Diese Länder haben eine Inzidenz von über 200. Die Vorgabe wurde auch auf weitere Staaten außerhalb der EU ausgeweitet. Dazu zählen auch die USA. Bislang galt die Testpflicht lediglich für Reisende aus Großbritannien, Irland, Südafrika und Brasilien, da dort Virus-Mutationen aufgetreten sind.
  • 1/22/21 5:32 PM
    Ibiza wird wegen stark steigender Corona-Zahlen abgeriegelt
    Die bei Deutschen beliebte spanische Urlauberinsel Ibiza wird ab Samstag wegen steil ansteigender Coronazahlen vorerst bis zum Monatsende weitgehend abgeriegelt. Die wie Mallorca, Menorca und Formentera zu den Balearen-Inseln im Mittelmeer gehörende Insel darf dann nur noch aus triftigem Grund besucht werden, etwa um zur Arbeit oder zum Arzt zu kommen, wie die deutschsprachige "Mallorca Zeitung" am Freitag berichtete.

    Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen 14 Tagen sei auf Ibiza auf mehr als 1800 gestiegen, meldete die Nachrichtenagentur Europa Press. Auch auf den anderen Balearen-Inseln ist die Lage kritisch. Insgesamt liegt die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf den Balearen bei 309. In Deutschland wurde dieser Wert mit 115 angegeben.
  • 1/22/21 5:01 PM
    Re-Infektion einer Frau möglicherweise durch mutierte Virusform
    Die zweite Corona-Infektion einer Frau in der Region Hannover ist nach Angaben des Gesundheitsamtes möglicherweise auf eine mutierte Form des Corona-Virus zurückzuführen. "Um welche Mutation es sich dabei handeln könnte, müssen weitere Laboruntersuchungen in den nächsten Tagen zeigen", teilte die Sprecherin der Region am Freitag mit. Wegen der Re-Infektion der Frau hat das Gesundheitsamt die Kontakte und Verbindungen der Patientin genau nachverfolgt. Dabei kam heraus, dass über mehrere Schritte Verbindungen zu vier Kitas und einer Grundschule in Hannover bestehen.

    Das Gesundheitsamt hat für mindestens 120 Kontaktpersonen Quarantäne angeordnet und Reihentests in den Einrichtungen veranlasst. Bei ersten Tests der Kontaktpersonen sind der Behörde zufolge weitere Infektionen festgestellt worden. Die Ergebnisse aller Tests sollen in der kommenden Woche vorliegen. Dann werden auch Ergebnisse erwartet, ob es sich tatsächlich um eine mutierte Virusform handelt.
  • 1/22/21 4:49 PM
    Polizei löst illegale Glücksspielparty auf
    Eine illegale Glücksspielparty hat die Polizei in Duisburg aufgelöst. Die Beamten waren am frühen Freitagmorgen zu einem Café in einem Sportpark gerufen worden, wie die Polizei berichtete. Dort trafen die Polizisten insgesamt 23 Männer an. Bei der Durchsuchung des Lokals, an der auch Polizeihunde beteiligt waren, stellten die Beamten einen Spielautomaten und eine fünfstellige Summe Bargeld sicher. Gegen die Männer wird jetzt wegen des Verdachts der Beteiligung an unerlaubtem Glücksspiel ermittelt. Außerdem erhielten alle eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung.
  • 1/22/21 4:39 PM
    Corona: Mehr als 20 Länder als Hochrisikogebiete eingestuft
    Wegen besonders hoher Corona-Infektionszahlen hat die Bundesregierung ab Sonntag erstmals mehr als 20 Länder als Hochrisikogebiete eingestuft, für die dann leicht verschärfte Einreiseregeln gelten. Wie das Robert Koch-Institut am Freitag auf seiner Internetseite mitteilte, gehören dazu das Nachbarland Tschechien, die Urlaubsländer Portugal, Spanien und Ägypten sowie die USA.
  • 1/22/21 4:31 PM
    Medien: Belgien verbietet alle nicht notwendigen Reisen bis März
    Im Kampf gegen die Mutationen des Coronavirus verbietet Belgien alle nicht zwingend notwendigen Reisen. Dies gilt bis Anfang März, wie belgische Medien am Freitag übereinstimmend nach Beratungen von Vertretern des Landes und der Regionen berichteten. Verboten werden beispielsweise Urlaubsreisen und Freizeitausflüge. Warenverkehr und Grenzpendler sollen nicht eingeschränkt werden, zudem soll es Ausnahmen geben.

    Wegen der Gefahr durch die neuen Corona-Varianten hatten sich die EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstag darauf verständigt, vermeidbare Reisen weitgehend auszubremsen. Belgien geht mit der Entscheidung darüber hinaus. Damit soll vor allem verhindert werden, dass die Infektionszahlen nach den Karnevalsferien dramatisch steigen.
  • 1/22/21 4:19 PM
    EU-Kommission wegen vertraulicher Impfstoffpreise im Visier
    Die EU-Kommission ist wegen der Vertraulichkeit bei Verhandlungen zum Kauf von Impfstoffen ins Visier der EU-Bürgerbeauftragten geraten. "Wir haben gerade eine Untersuchung eingeleitet zur Weigerung der Kommission, der Öffentlichkeit Zugang zu Dokumenten rund um den Impfstoffkauf zu geben", sagt eine Sprecherin von Ombudsfrau Emily O'Reilly. Die EU-Kommission war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Sie hat zuvor erklärt, Vertraulichkeit bei den Verhandlungen sei notwendig, um bessere Verträge mit den Konzernen zu erzielen. Die EU hat rund 2,5 Milliarden Euro Anzahlungen geleistet, um sich bei sechs Unternehmen knapp 2,3 Millionen Impfstoffdosen zu sichern. Noch nicht alle diese Impfstoffe sind zugelassen.
  • 1/22/21 4:15 PM
    China bringt "patriotischen Film" über Lockdown in Wuhan in die Kinos
    Ein Jahr nach Beginn des fast elfwöchigen Lockdowns im ersten Corona-Krisenherd Wuhan feiert China das eigene Vorgehen gegen das Virus in einem patriotisch angehauchten Film. "Wuhan Days and Nights" kam am Freitag landesweit in die Kinos. Der Film zeigt unter anderem leere Straßen sowie Szenen aus den Krankenhäusern der Stadt. Der Film "schaffe eine heroische Hymne des Volks", heißt es in einem Artikel von Staatsmedien, den die Behörden von Wuhan auf ihre Website gestellt haben. Produziert wurde der Film von der zentralchinesischen Provinz Hubei, in der Wuhan liegt, und staatlichen Medien. China bemüht sich nach Kritik um eine positive Darstellung ihres Krisen-Managements.

    Mit diesem Ziel hat es zwar bereits Dutzende kleinere Filmprojekte gegeben. "Wuhan Days and Nights" bezeichnen staatliche Medien aber als den ersten großen Dokumentarfilm über den Corona-Ausbruch in China. In Wuhan hatte nach bisherigen Erkenntnissen der Erreger seinen Ursprung. Seitdem wurden weltweit fast 100 Millionen Menschen positiv getestet. Mehr als zwei Millionen starben, die positiv getestet wurden.

    Die Volksrepublik hat den Ausbruch mit rigiden Maßnahmen unter Kontrolle gebracht - darunter der überraschende Lockdown von Wuhan am Morgen des 23. Januar 2020. Wegen ihrer ersten Reaktionen auf die Seuche war die Führung aber unter Beschuss geraten. Für Entrüstung in der Bevölkerung sorgte der Tod eines Arztes, der wegen seiner frühen Warnungen vor dem Virus gerügt worden war und schließlich im Februar selbst im Zusammenhang mit Covid-19 starb.
  • 1/22/21 4:02 PM
    Bericht: AstraZeneca liefert weniger Impfstoff als geplant
    Der britische Pharmakonzern AstraZeneca hat einem Medienbericht zufolge Lieferschwierigkeiten bei seinem Corona-Impfstoff. AstraZeneca habe die EU-Kommission informiert, dass der Konzern nach der für Ende Januar erwarteten Zulassung des Vakzins an die EU deutlich weniger liefern könne als zunächst geplant, berichtet "Bild" unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen. Ein Grund sei, dass der Impfstoff nach den Mutationen in einigen Ländern daraufhin angepasst werden müsse. Zudem seien die Auswirkungen auf die Produktion nach einem Brand in einem Firmenwerk in Indien noch nicht klar. AstraZenca wollte sich zunächst nicht dazu äußern.
  • 1/22/21 3:55 PM
    Grüne wollen mit vierfarbiger Ampel Corona-Pandemie eindämmen
    Die Landtagsfraktion der Grünen hat einen Stufenplan zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Nordrhein-Westfalen vorgeschlagen. Ihr am Freitag in Düsseldorf vorgestelltes Positionspapier sieht ein vierfarbiges Ampelsystem mit verpflichtenden Schutzmaßnahmen ab bestimmten Neuinfektionsraten vor.

    Bei Stufe gelb - weniger als 50 Neuinfektionen gerechnet auf 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen - soll das öffentliche Leben mit Abstand, Hygiene, Alltagsmaske und Lüften weiter aufrecht erhalten werden. Bei Überschreiten dieses Wertes - Stufe orange - sind erste Einschränkungen vorgesehen: In den Schulen Wechselunterricht in halbierten Klassen, in Kitas eingeschränkter Betrieb in festen Gruppen. Außerdem beschränkter Zugang zu Läden und Kulturstätten, höhere Taktfrequenz bei Bussen und Bahnen sowie Kontaktbeschränkungen auf maximal zwei Hausstände oder zehn Personen.
  • 1/22/21 3:46 PM
    Luxemburg verlängert Corona-Maßnahmen bis 21. Februar
    Luxemburg wird seine Maßnahmen zu Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum 21. Februar verlängern. Das kündigte Premierminister Xavier Bettel nach einer Sitzung des Regierungsrates am Freitag an. Die Zahl der Infektionen im Großherzogtum sei zwar gesunken. Angesichts der neuen Virus-Mutationen, die hochansteckend seien, gelte es aber vorsichtig zu bleiben. «Es ist nicht die Zeit für Lockerungen.» In Luxemburg sei die in Großbritannien entdeckte Corona-Variante B.1.1.7 bisher in zwölf Fällen nachgewiesen worden.

    Man müsse wegen der Corona-Mutanten mit wieder höheren Infektionszahlen rechnen, sagte die Gesundheitsministerin Paulette Lenert. "Das Risiko ist real. Wir können das nicht ignorieren." Es sei schwer zu sagen, was die Zukunft bringe.

    Die Infektionszahlen sind in Luxemburg derzeit rückläufig. In der vergangenen Kalenderwoche (11. bis 17. Januar) lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner bei 137. In der Vorwoche hatte die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 165 gelegen.
  • 1/22/21 3:38 PM
    Gericht: Weiterhin kein Präsenzunterricht an Schulen in NRW
    An den Schulen in Nordrhein-Westfalen bleibt es nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts in Münster vorerst dabei, dass der Präsenzunterricht zur Eindämmung der Corona-Pandemie ausgesetzt ist. Das Gericht lehnt einen Eilantrag einer Zweitklässlerin aus Köln gegen die Coronabetreuungsverordnung ab. Diese hatte argumentiert, die befristete Schließung der Schulen verletze ihr Recht auf Bildung. Die Schulschließungen seien in der derzeitigen Lage voraussichtlich verhältnismäßig, entscheidet dagegen das Gericht. Zwar seien die Folgen der Schließungen für Eltern und Schüler teils gravierend, doch würden diese zumindest teilweise durch digitale oder analoge Unterrichtsangebote abgefedert. Der Beschluss ist unanfechtbar.
  • 1/22/21 3:35 PM
    Britische Corona-Variante auch in Skandinavien immer häufiger
    Die zuerst in Großbritannien aufgetretene Covid-19-Variante kommt auch in Dänemark immer häufiger vor. Wie das Staatliche Serum-Institut des Landes am Freitag mitteilte, wurde in der zweiten Januarwoche bei sieben Prozent der analysierten Proben die britische Virusvariante B.1.1.7 festgestellt. In der ersten Januarwoche waren es 4,1 Prozent gewesen. Insgesamt sei die Variante seit November 2020 in 464 Fällen nachgewiesen worden.

    Es wird angenommen, dass die tatsächliche Zahl weitaus höher liegt, weil bis dahin nur ein Fünftel der positiven Proben auf die britische Variante hin geprüft wurde. Das dänische Serum-Institut hatte angekündigt, ab der dritten Januarwoche alle positiven Covid-Proben auf Mutationen checken zu wollen. Die Experten rechnen damit, dass die Variante B.1.1.7 Mitte Februar 50 Prozent der Covid-Infektionen in Dänemark ausmachen werde.
  • 1/22/21 3:28 PM
    Polizeischüler machen Party und verstoßen gegen Corona-Auflagen
    Wegen einer spontanen Abschlussfeier in den Räumen der Bereitschaftspolizei müssen Polizeischüler in Bayern nun mit erheblichem Ärger rechnen. Wie das Präsidium der bayerischen Bereitschaftspolizei am Freitag berichtete, hatten die jungen Beamten bei ihrer Party in Königsbrunn bei Augsburg die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln missachtet. "Das Verhalten der jungen Auszubildenden an diesem Abend ist nicht zu rechtfertigen, weshalb wir die Verstöße auch konsequent ahnden werden", betonte Bereitschaftspolizei-Präsident Udo Skrzypczak. "Ich gehe allerdings davon aus, dass den jungen Kolleginnen und Kollegen die Tragweite ihres Verhaltens mittlerweile bewusst ist und sie aus diesem Fehler lernen."

    Laut der Mitteilung hatten die Auszubildenden bereits Mitte Dezember in ihrer Kaserne spontan gefeiert, nachdem eine Prüfungsrunde im Rahmen der Ausbildung vorbei war. Ein Vorgesetzter habe dies bemerkt und die Feier umgehend aufgelöst.
  • 1/22/21 3:05 PM
    Ungarn bestellt zwei Millionen Impfdosen in Russland
    Als erstes EU-Land hat Ungarn zwei Millionen Dosen des russischen Corona-Impfstoffs "Sputnik V" bestellt. Außenminister Peter Szijjarto kündigte am Freitag bei einem Besuch in Moskau an, dass das Mittel in drei Etappen geliefert werden solle. Die ersten Dosen soll Ungarn binnen 30 Tagen erhalten. Bei einer Impfung mit "Sputnik V" sind zwei Injektionen nötig. In Russland wird bereits seit Anfang Dezember damit geimpft.

    In Ungarn bekam "Sputnik V" am Donnerstag die erste Notzulassung in der EU. Eine zweite Behörde muss allerdings noch zustimmen. Der rechtsnationale Ministerpräsident Viktor Orban klagt, dass sein Land mit knapp zehn Millionen Einwohnern zu wenig Impfstoff von der EU erhalte. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat bislang zwei Impfstoffe westlicher Produzenten - den von Biontech-Pfizer und den von Moderna - für den Gebrauch in der EU zugelassen.
  • 1/22/21 2:59 PM
    Reiseverband: Tourismus braucht Perspektiven für Neustart
    Die deutschen Reisebüros und -veranstalter fordern einen Tourismusgipfel für einen Neustart im Reisegeschäft nach der zweiten Corona-Welle. Eine Gruppe aus Politik und Branchenexperten müsse ein Konzept für sicheres Reisen erarbeiten, teilte der Verband am Freitag. Der Tourismus brauche Perspektiven für den Neubeginn. "Mit Nachdruck sollte die EU und Deutschland daran arbeiten, das Tempo für die Impfungen zu erhöhen", hieß es. Sie brächten einen wichtigen Schritt zu mehr Normalität.

    Die EU-Staaten hatten sich am Donnerstagabend verständigt, nicht notwendige Reisen weiter einzuschränken, die Grenzen aber offen zu lassen. Neue Virusvarianten sollen gezielter aufgespürt werden und die Impfkampagne besser in Schwung kommen. Es soll einen EU-Impfpass geben, aber vorerst keine Vorteile für Geimpfte etwa beim Reisen.
  • 1/22/21 2:40 PM
    Indien verschickt Millionen Impfdosen ins Ausland
    Indien hat begonnen, im Land produzierte Corona-Impfstoffe ins Ausland zu verkaufen. Erste Lieferungen seien am Freitag nach Brasilien und Marokko geschickt worden, teilte das indische Außenministerium mit. Die beiden Länder würden zunächst je zwei Millionen Dosen des Impfstoffs des britisch-schwedischen Pharmakonzerns Astrazeneca erhalten, hieß es vom brasilianischen Gesundheitsministerium beziehungsweise vom marokkanischen TV-Sender 2M.

    Indien wird oft als die "Apotheke der Welt" bezeichnet, da im zweitbevölkerungsreichsten Land nach eigenen Angaben rund die Hälfte aller Impfstoffe weltweit hergestellt wird. Viele davon gehen für relativ wenig Geld an ärmere Länder. Für diese Staaten werden die Produkte aus Indien auch jetzt während der Corona-Pandemie von großer Bedeutung sein. Demnächst werde Indien weitere Impfstoffe an Saudi-Arabien, Südafrika, Bangladesch und Myanmar liefern, sagte ein Sprecher des indischen Außenministeriums. Brasilien will aus Indien importierten Astrazeneca-Impfstoff laut der Nachrichtenagentur Agência Brasil an diesem Samstag auf Qualität und Sicherheit testen und noch am selben Tag an die Bundesstaaten verteilen.
  • 1/22/21 2:31 PM
    Ansteckungsgefahr? Viele Deutsche fühlen sich in Bus und Bahn unwohl
    Fast die Hälfte der Deutschen (48 Prozent) fühlt sich einer Umfrage zufolge in der Corona-Pandemie nicht mehr wohl in öffentlichen Verkehrsmitteln. Etwas mehr (51 Prozent) halten die Gefahr einer Infektion in Bussen und Bahnen nicht für gering, wie laut einer Vorabmeldung des "Spiegel" aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes hervorgeht. Demnach plädieren 87 Prozent der Befragten für eine restriktivere Durchsetzung der Maskenpflicht, 81 Prozent für eine bessere Belüftung der Fahrzeuge.

  • 1/22/21 1:11 PM
    Homeoffice-Möglichkeiten für NRW-Polizei
    Die Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen sollen prüfen, ob mehr Beamte ins Homeoffice geschickt werden können. Dazu sei ein Erlass vom März vergangenen Jahres erweitert worden, sagte ein Sprecher des NRW-Innenministeriums am Freitag in Düsseldorf auf Anfrage der DPA.

    Dies betreffe nicht die Streifenbeamten, auch Leitstellen und Polizeiwachen blieben weiter besetzt. Die Ansprechbarkeit der Polizei vor Ort müsse gewährleistet bleiben. Die Gewerkschaft der Polizei begrüßte das Vorhaben: Man habe eine Ausweitung der Homeoffice-Regelungen zuvor angemahnt, dies sei bislang "verschlafen" worden, hieß es.

  • 1/22/21 1:07 PM
    Live-Konzerte von „Sing meinen Song“ wegen Corona verschoben – das sind die neuen Termine
  • 1/22/21 12:27 PM
    London: Polizei crasht Hochzeit mit 400 Gästen
    Bei einem der wohl schwersten Verstöße gegen die Corona-Regeln in Großbritannien hat die Polizei in London eine Hochzeit mit etwa 400 Gästen aufgelöst. Viele Menschen seien aus der Schule, in der die Feier stattfand, beim Eintreffen der Beamten geflüchtet, teilte die Polizei mit. Dem Veranstalter droht eine Geldstrafe von etwa 11 220 Euro. In England sind derzeit wegen der Pandemie keine Treffen mit Menschen anderer Haushalte erlaubt. Etwa 100 000 Menschen sind in Großbritannien bereits an oder mit Covid-19 gestorben.
  • 1/22/21 12:18 PM
    St. Moritz hebt Corona-Schutzmaßnahmen auf
    Der Schweizer Nobelskiort hatte zu Beginn der Woche zusätzliche Maßnahmen ergriffen. "Die Testaktion war erfolgreich", sagte ein Sprecher des Kantons Graubünden. Damit sind nun nach mehrtägiger Pause die Schulen und die Skischulen wieder geöffnet sowie die generelle Maskenpflicht aufgehoben. Restaurants und Geschäfte bleiben allerdings wie sonst auch in der Schweiz geschlossen.
    Bei Tests in Hotels war eine mutierte Corona-Variante aufgefallen. Sofortige umfangreiche Tests bei rund 3200 Gästen, beim Personal und Bürgern hätten gezeigt, dass 53 Menschen infiziert seien. 31 von ihnen - ausschließlich Hotelpersonal - trugen einen mutierten Virus der südafrikanischen oder britischen Variante. Dank der Schutzkonzepte habe es keine Übertragung auf Gäste gegeben. Mit einer Positivquote von einem Prozent liege der Ort im Durchschnitt anderer Regionen und sei kein Corona-Hotspot, hieß es beim Kanton. Die beiden betroffenen Fünf-Sterne-Hotels bleiben allerdings bis zum 27. Januar unter Quarantäne.
  • 1/22/21 12:01 PM
    Kein Anspruch auf vorgezogene Corona-Impfung
    Trotz schwerer Herzkrankheit hat ein 73-jähriger Mann aus Niedersachsen nach einem Gerichtsbeschluss keinen Anspruch auf eine sofortige Impfung gegen das Coronavirus. Er hatte argumentiert, dass er wegen seiner Vorerkrankung ein besonders hohes Risiko habe, schwer an Covid-19 zu erkranken oder gar zu sterben. Das Sozialgericht Oldenburg wies den Eilantrag am Donnerstag aber zurück.
    Gesetzgeber und Regierung hätten abgewogen und entschieden, die verletzlichste Personengruppe zuerst durch eine Impfung zu schützen, befanden die Richter. Der Herzpatient gehöre zur Gruppe mit der zweithöchsten Priorität, er könne deshalb schon bald mit einer Impfung rechnen. Es sei ihm zuzumuten, sich bis dahin zu Hause zu schützen. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.
  • 1/22/21 11:57 AM
    Bochum: Einbrecher klaut knapp 1000 FFP2-Masken
    Der Täter habe die Scheibe der Eingangstür eines Geschäfts eingeschmissen und einen Karton mit den Masken aus dem Verkaufsraum gestohlen, teilte die Polizei mit. Noch in Tatortnähe nahmen alarmierte Polizisten am Donnerstagabend einen dringend tatverdächtigen 38-Jährigen fest. Der Karton mit den Masken sei sichergestellt worden. Der mutmaßliche Täter sei polizeibekannt, hieß es.
  • 1/22/21 10:42 AM
    Spahn: 60 Prozent der Pflegeheimbewohner haben erste Impfung
    Mehr als jeder zweite Pflegeheimbewohner in Deutschland hat nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn inzwischen eine erste Impfung erhalten. "60 Prozent der Pflegeheimbewohnerinnen und -bewohner sind bereits geimpft erstmalig, die ersten haben die Zweitimpfung erhalten. Ein großer Teil des Personals ist geimpft", sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin. Man habe allen Grund zur Annahme, dass die Impfteams, wie von Bund und Ländern vereinbart, bis Mitte Februar in allen Pflegeheimen ein Impfangebot machen könnten.
  • 1/22/21 10:09 AM
    RKI-Präsident Wieler: Gesamtzahl der Toten "schier unfassbar"
    Der Präsident des Robert Koch-Instituts Lothar Wieler sieht die derzeit hohen Todeszahlen sehr kritisch. "Das ist eine bedrückende, für mich schier unfassbare Zahl", sagte er am Freitag bei einer Pressekonferenz in Berlin. Die Gesamtzahl der Todesfälle in Zusammenhang mit Corona beträgt aktuell 50 642 Menschen. Trotzdem sehe er die derzeit sinkenden Zahlen positiv. Wenn die Infektionszahlen gering gehalten würden, könnten schwere Verläufe sowie Todeszahlen verhindert und besser kontrolliert werden. Derzeit gebe es an vielen Tagen über tausend Todesfälle. Vor allem die Ausbrüche in Pflegeheimen sieht Wieler kritisch. Etwa 900 Fälle seien bekannt, "wahrscheinlich gibt es auch eine Dunkelziffer."
    Dennoch sind nach Aussagen Wielers Erfolge zu verzeichnen. "Die Zahlen sinken in den meisten Bundesländern, und das sind die Erfolge der Maßnahmen", so der RKI-Präsident. "Wir dürfen eben nicht nachlassen." Alle Maßnahmen schützten auch vor neuen Virusvarianten.
  • 1/22/21 10:05 AM
    Amazon eröffnet Impfklinik am Firmensitz in Seattle
  • 1/22/21 9:49 AM
    Gedenken an unsere Corona-Toten: Steinmeier ruft die Aktion #lichtfenster ins Leben
  • 1/22/21 9:42 AM
    Intensivmediziner warnen vor "extremer Belastung"
    "Wir sind noch weit weg von einer Situation, in der man von einer Entspannung sprechen kann", sagt der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Gernot Marx, in Berlin. "Wir müssen also die Infektionszahlen weiter drastisch reduzieren." Sollte sich die mutierte Virusform weiter ausbreiten, würde dies zu einer "extremen Belastung der Intensivmedizin" führen.
  • 1/22/21 9:33 AM
    Virologe Drosten: Noch keine klare Datenlage zu Mutante
    Über die mutierte Form des Coronavirus in Deutschland gibt es nach Aussage des Direktors des Instituts für Virologie der Charité Berlin, Christian Drosten, nach wie vor keine gesicherte Datenlage. "Ob es jetzt zunimmt, das ist schwer zu sagen", sagt Drosten in Berlin. Klar sei, dass die Mutante über die Weihnachtstage nach Deutschland eingeschleppt worden sei, im übrigen nicht nur aus Großbritannien.
  • 1/22/21 9:25 AM
    Christian Drosten: Homeoffice-Verordnung geht nicht weit genug

  • 1/22/21 9:21 AM
    Pasta-Boom wegen Corona: Nudel-Manie in Deutschland
  • 1/22/21 9:15 AM
    Spahn über die nächsten Monate: "Es gibt Hoffnung"
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mahnt in der Pandemie zur Geduld: "Die Zahlen entwickeln sich in die richtige Richtung, aber sie sind noch auf einem zu hohen Niveau", sagt der CDU-Politiker in Berlin. Auf den Intensivstationen gebe es zwar weniger Patienten, aber es existiere nach wie vor noch eine "ziemliche Belastung". Auch die Verbreitung der Mutationen müsse minimiert werden. Aber der Minister betont: "Es gibt Hoffnung."
  • 1/22/21 8:58 AM
    Rekord-Impfungen in Israel
    Laut Gesundheitsminister Juli Edelstein wurden am Donnerstag 224 000 Dosen verabreicht. Insgesamt erhielten in dem Land mit seinen neun Millionen Einwohnern seit dem 19. Dezember rund 2,4 Millionen Menschen eine erste und etwa 850 000 Menschen auch schon die zweite Impfung.
    Zum Vergleich: In Deutschland leben etwa neun Mal so viele Menschen wie in Israel. Hier erhielten bislang 1,3 Millionen Menschen eine Erst- und 78 000 Menschen eine Zweitimpfung (Stand 21. Januar). In Israel gibt es ausreichend Impfstoff. Die Regierung hat früh entsprechend viele Dosen bestellt. In einer Kooperation mit dem Unternehmen Pfizer stellt das Land zudem im Gegenzug für Impfstofflieferungen Datenmaterial zur Verfügung. Experten führen den Erfolg der Impfkampagne auch auf das starke und digitalisierte öffentliche Gesundheitssystem zurück.
  • 1/22/21 8:55 AM
    Weniger Unfälle durch Corona-Pandemie
    Von Januar bis November erfasste die Polizei 2,1 Millionen Straßenverkehrsunfälle, 15,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Freitag unter Berufung auf vorläufige Ergebnisse mitteilte. Die Entwicklung sei auf das geringere Verkehrsaufkommen infolge der Corona-Einschränkungen zurückzuführen, erklärten die Statistiker. Auch für das Gesamtjahr sei von niedrigeren Zahlen auszugehen. Bis einschließlich November seien 2523 Verkehrstote gezählt worden, 10,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Im gesamten Jahr 2019 waren es 3046. Die Dezember-Zahlen liegen dem Statistischen Bundesamt noch nicht vor.
  • 1/22/21 8:51 AM
    LIVESTREAM - Spahn, Wieler und Drosten über das weitere Vorgehen im Kampf gegen Corona
    Es sind viele Fragen offen, wie der Kampf gegen das Virus weitergeht. Gesundheitsminister Jens Spahn ordnet zusammen mit RKI-Präsident Lothar Wieler, dem Virologen Christian Drosten und weiteren Experten die aktuelle Lage ein. Wenn Sie auf den Link klicken, können Sie ab 10 Uhr die Pressekonferenz im Livestream verfolgen.
  • 1/22/21 8:47 AM
    Linksfraktionschef Bartsch im ntv-"Frühstart": Würdiges Gedenken für Corona-Opfer organisieren
  • 1/22/21 8:40 AM
    Neumünster: Das erwartet Quarantäne-Verweigerer im Corona-Knast
  • 1/22/21 8:26 AM
    Charité gibt Entwarnung: Virus-Variante in Garmisch-Partenkrichen ist doch nicht neu
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