Getränke werden ab 1. September teurer

Früher als erwartet: Auch Coca Cola erhöht die Preise!

FILE PHOTO: Bottles of Coca-Cola are seen at a Carrefour Hypermarket store in Montreuil, near Paris, France, February 5, 2018. REUTERS/Regis Duvignau/File Photo
Der Getränkeriese Coca-Cola fordert früher als erwartet höhere Preise.
/FW1F/Shounak Dasgupta, REUTERS, Regis Duvignau

Der Getränkeriese Coca-Cola fordert früher als erwartet höhere Preise. Statt wie gewohnt im November fordert der Hersteller bereits am 1. September mehr Geld für seine Produkte vom Handel.

Coca Cola hat 2 Milliarden Euro Jahresumsatz

Coke-Vertriebschef Florian von Salzen verkündet gegenüber der Lebensmittelzeitung: Der Schritt solle für "Planungssicherheit und Verlässlichkeit" sorgen. "Eine weitere Preisanpassung wird es in diesem Jahr nicht mehr geben", versichert der Manager.

Coca Cola hat einen Jahresumsatz von rund zwei Milliarden Euro und ist Deutschlands größter Getränkehersteller. Normalerweise legt Coca Cola dem Handel im November eine neue Preisliste vor. Dieses Jahr nun schon früher – und zwar zum 1. September. Die stark gestiegenen Kosten treiben den Getränkehersteller um.

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Edeka ging mit Coca-Cola in Preisstreit

Erst zum Jahresanfang gab es Differenzen zwischen Edeka und dem Getränkehersteller Coca Cola. Verantwortlich dafür waren offenbar Konflikte auf internationaler Eben: Über das Einkaufsbüro Everest in Amsterdam und die Händler-Allianz Epic Partners in Genf verhandelte Edeka erstmals die Preise mit Firmen wie Coca-Cola. Der Getränkehersteller wollte die Preis-Forderungen nicht akzeptieren und drohte wohl sogar mit einem Lieferstopp.

Aktuell ist das Verhältnis zwischen vielen Händlern und dem Abfüller allerdings schon angespannt, bevor die Gespräche überhaupt begonnen haben. Während Vertriebsmanager von Salzen und seine Teams die Preise für alle Produkte und Verpackungen "im höheren einstelligen Prozentbereich" anheben und die Marketing-Investitionen beibehalten wollen, herrscht vielerorts Unmut über die anhaltenden Lieferprobleme bei dem Getränkekonzern.

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Lieferengpässe bei Glasflaschen

Betroffen von den Lieferschwierigkeiten sind die 0,33l-Glasflaschen von Coca Cola. Bei einem Angriff Russlands auf die ukrainische Hauptstadt Kiew wurde die Fabrik eines wichtigen Lieferanten von Glasflaschen von Coca-Cola zerstört. Die Markteinführung eines Sixpacks mit diesen Flaschen wurde daher vom zweiten in das vierte Quartal 2022 verschoben.

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