Gladbach schmeckt das gar nicht...

Bericht: Max Eberl kurz vor Einigung mit RB Leipzig

ARCHIV - 07.01.2022, Bayern, München: Fußball: Bundesliga, Bayern München - Borussia Mönchengladbach, 18. Spieltag in der Allianz Arena. Mönchengladbachs damaliger Sportdirektor Max Eberl vor Beginn der Partie. (zu dpa «Medien: RB Leipzig verhandelt
Max Eberl
shp sb, dpa, Sven Hoppe

Die Verpflichtung von Max Eberl als Sportdirektor bei Fußball-Bundesligist RB Leipzig rückt immer näher. Eine Einigung stehe kurz bevor, berichtete der TV-Sender Sky am Dienstag.

Gladbach will Ablöse für Eberl

Soweit wollte sich der Clubboss des Pokalsiegers nicht vorwagen. „Ich kann alles dementieren, was geschrieben wurde. Ich kann dementieren, dass wir eine Einigung mit Max Eberl haben. Wir sind in Gesprächen mit einem Kandidaten, haben aber noch keine Einigung“, sagte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff am Dienstagabend in einer Talkrunde der „Leipziger Volkszeitung“.

Eberl gilt bei den Sachsen als Wunschlösung für die Position des Sportdirektors. Der 48 Jahre alte frühere Gladbach-Manager war im Januar aus gesundheitlichen Gründen von seinem Posten zurückgetreten. Sein bis 2026 laufender Vertrag wurde aber nicht aufgelöst, er ruht nur. Sky berichtet, Eberl verzichte auf sein ausstehendes Gehalt und Gladbach im Gegenzug – sollte ein passendes Angebot vorliegen - auf eine Ablöse. Die „Bild“ hingegen berichtete, dass für die Borussia eine ablösefreie Lösung nicht in Frage komme.

Leipzig sucht seit über einem Jahr nach dem Richtigen

Die Sachsen sind nach der Trennung von Markus Krösche seit über einem Jahr auf der Suche nach einem Sportdirektor. RB-Chef Oliver Mintzlaff hatte immer wieder eine 1A-Lösung angekündigt, die Präsentation aber verschoben. Eine Verpflichtung von Eberl hatte Mintzlaff zuletzt nicht bestätigt, sie aber auch nicht explizit ausgeschlossen.

Lese-Tipp: Max Eberls Tränen der Stärke – ein Kommentar

Unterschrieben ist der Vertrag in Leipzig laut „Sky“ noch nicht, allerdings bestehe sowohl beim DFB-Pokalsieger als auch beim langjährigen Gladbach-Manager die klare Absicht einer Zusammenarbeit. (dpa/lde)