49-Jähriger demonstrierte gegen Corona-Maßnahmen

"Querdenker-Demo": Mann kollabiert und stirbt

Viele Menschen haben gegen die Corona-Impfung demonstriert.
Viele Menschen haben gegen die Corona-Impfung demonstriert.
© dpa, Fabian Sommer, som axs

03. August 2021 - 12:46 Uhr

Mann brach während der Demo zusammen

Während Tausende Menschen in Berlin gegen Corona-Maßnahmen und die Impfung demonstrierten, brach einer von ihnen zusammen und verstarb später im Krankenhaus. Die Sicherheitskräfte vor Ort hatten dem Mann sofort geholfen.

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Verfahren zur Todesermittlung läuft

Bei den "Querdenker"-Demonstrationen in Berlin ist ein Mann kollabiert und anschließend in einem Krankenhaus gestorben. Ein Sprecher der Polizei bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am frühen Montagmorgen, der 49-Jährige sei Teilnehmer der Proteste gewesen. Der Mann habe im Zuge einer Ausweisung bei der Demonstration am Sonntagnachmittag über ein Kribbeln in Arm und Brust geklagt.

Durch polizeiliche Einsatzkräfte seien sofort Erstmaßnahmen getroffen worden, bis sich ein alarmierter Rettungswagen unmittelbar der Versorgung angenommen habe. Der Mann sei in einem Krankenhaus gestorben. Ein Todesermittlungsverfahren sei eingeleitet worden.

Polizei nahm 600 Demonstranten fest

Trotz des Verbots mehrerer Demonstrationen auch aus der "Querdenker"-Szene waren in Berlin Tausende Menschen auf die Straße gegangen. Dabei kam es am Sonntag mehrfach zu Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und der Polizei. Wie Polizeisprecher Thilo Cablitz der rbb-"Abendschau" sagte, habe es fast 600 Festnahmen gegeben. Es seien um die 5.000 Teilnehmer gewesen. Sie hätten stadtweit immer wieder versucht, sich zusammenzufinden. (dpa/lra)

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