Sozialministerium bestätigte Pläne gegenüber Bild

Bericht: Sachsen will Quarantäne-Brecher in ehemaliges Flüchtlingsheim sperren

Sachsen will Quarantäne-Brecher in ehemaliges Flüchtlingsheim sperren (Symbolbild)
Sachsen will Quarantäne-Brecher in ehemaliges Flüchtlingsheim sperren (Symbolbild)
© dpa, Paul Zinken, pdz cul

14. Januar 2021 - 23:32 Uhr

Das Gebäude soll polizeilich bewacht werden

Sachsen plant eine Einrichtung in Dresden, in der wiederholte Quarantäne-Brecher aus dem ganzen Freistaat zwangsweise untergebracht werden sollen. Das Sozialministerium bestätigte entsprechende Pläne gegenüber der "Bild". Die Zeitung berichtet, es sei nun eine Entscheidung für einen Standort gefallen. Demnach solle zu diesem Zweck eine 2017 errichtete Erstaufnahme-Einrichtung für Geflüchtete umfunktioniert werden. Das Gelände sei demnach umzäunt und werde von der Polizei bewacht.

Sachsen will vorbereitet sein

Auf Antrag des Gesundheitsamtes droht die zwangsweise Unterbringung unbelehrbaren Wiederholungstätern, um Dritte vor "renitentem Verhalten des Unterzubringenden" zu schützen", wie es hieß. "Das Vorgehen erfolgt stufenweise: eindringliche Ermahnung, Bußgeld, Gerichtsbeschluss", so das Ministerium. Bislang habe es keinen solchen Fall in Sachsen gegeben, man wolle aber vorbereitet sein.

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