Freund musste alles mit ansehen

Bergsteiger (62) stürzt an der Zugspitze in den Tod

07.09.2021, Bayern, Grainau: Bergsteiger erklimmen die letzte Höhenmeter zum Zugspitzgipfel vom Zugspitzplatt aus. Foto: Angelika Warmuth/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Bergsteiger steigen die Zugspitze hinauf. Für einen Mann aus NRW endete die Kletterpartie tödlich (Symbolbild).
awa sb, dpa, Angelika Warmuth

Schreckliches Ende eines Bergsteig-Trips. An der Nordwand der Zugspitze stürzt am Dienstag (12.09.2022) ein 62-Jähriger Bergsteiger in den Tod. Ein Freund, der mit ihm kletterte, musste alles mit ansehen.

Route der beiden Männer nur sparsam gesichert

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, suchte der aus der Gegend von Bergisch-Gladbach in Nordrhein-Westfalen stammende 62-Jährige am Dienstag im oberen Teil der unter Kletterern bekannten Route „Eisenzeit“ nach dem richtigen Weg. Dabei verlor er den Halt und stürzte 20 bis 30 Meter ab. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Sein 55 Jahre alter Begleiter aus dem Raum Köln blieb unverletzt.

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Die von den beiden Männern begangene Route ist nur sparsam mit Bohrhaken gesichert und führt im oberen Teil durch steiles, ausgesetztes und teilweise brüchiges Gelände. Die Wegfindung gilt als schwierig. (dpa/eon)