Scherz ging schief

Ballettstunden für Prinz George: US-Moderatorin macht sich lustig und kassiert Shitstorm

© picture alliance, Steve Parsons/PA Wire, RW/MediaPunch,

28. August 2019 - 16:13 Uhr

Dieser Scherz ging schief

Wer die Royals verspottet, wird es bereuen: In der Fernsehshow "Good Morning America" machte sich die US-Moderatorin Lara Spencer (50) über Prinz George (6) lustig, weil die Nummer 3 in der britischen Thronfolge Ballettunterricht nimmt. Dafür kassierte die Journalistin nun einen ordentlichen Shitstorm.

Auf Prinz Georges Stundenplan steht Ballett

Spencer erzählt in der TV-Sendung, dass George in der zweiten Klasse der "Thomas Battersea"-Schule neben typischen Fächern wie "Mathematik, Wissenschaft und Geschichte" viel zu tun habe und der "König von England sein Spielzeug weglegen müsse, um Religion, Computer-Programmierung, Poesie und Ballett zu lernen", amüsierte sich die 50-Jährige über seinen vollen Stundenplan.

Beim Wort Ballett brechen ihre Co-Moderatoren und das Live-Publikum zeitgleich in Gelächter aus, dem Spencer sich dann auch anschließt. "Man kann gar nicht verstehen, warum er sich wegen des Ballett-Unterrichts so freut", witzelt sie weiter und haut nach: "Prinz William hat gesagt, dass George Ballett absolut liebt." Das reicht ihr aber noch nicht, denn sie glaubt: "Ich habe Neuigkeiten für Sie, Prinz William: Wir werden mal sehen, wie lange das noch anhält!"

In der Tat war Vater William (36) schon immer sehr stolz über Georges Leidenschaft zum Tanzen, er habe sie von seiner verstorbenen Großmutter, Lady Diana, geerbt. Das verriet er bereits bei einem öffentlichen Termin 2018 im Kensington Palast.

Video: 7 Geheimnisse zum kleinen Prinz George

Stars sind außer sich vor Wut

Etliche Stars finden das Verhalten der Moderatorin überhaupt nicht angebracht und werfen ihr vor, dass sie einen kleinen Jungen für seine Leidenschaft öffentlich mobben würde.

Prominente wie Rosie O'Donnell, Star-Trek-Star George Takei, Star-Tänzer Derek Hough und "Grey's Anatomy"-Star Debbie Allen haben Moderatorin Spencer für ihren bösen Kommentar in die Mangel genommen und sich via Twitter über sie beschwert.

Der berühmte US-Choreograph Brian Friedman, der schon mit Superstars wie Beyoncé, Mariah Carey und Britney Spears zusammengearbeitet hat, bringt es in einem Wut-Brief bei Instagram auf den Punkt: "Dieser entzückende Junge wird von einer erwachsenen Frau im amerikanischen Fernsehen beschämt, weil er Ballettunterricht bekommt", heißt es in seinem Schreiben. Die Moderatorin und ihre Kollegen sollten sich schämen, weil sie es zuließen, einen kleinen Jungen öffentlich bloßstellten, so Friedman.

Die Moderatorin sieht ihren Fehler ein

Nachdem sie von allen Seiten Kritik einstecken musste, meldet sich Spencer nun mit einem Friedensangebot bei Instagram. "Ich entschuldige mich aufrichtig für einen unsensiblen Kommentar, den ich gestern in den Nachrichten abgegeben habe", schreibt die Moderatorin.

"Vom Ballett bis zu allem, was man im Leben erforschen möchte, sage ich, Mach Es! Ich bin der festen Überzeugung, dass wir alle unseren Leidenschaften nachgehen sollten. Klettere auf deinen Berg - und liebe jede Minute davon."