Kind war erst wenige Stunden alt

Baby ausgesetzt: Husky „Hel“ rettet Neugeborenes aus Gebüsch

Husky "Hel" fand in Birmingham ein neugeborenes Baby im Gebüsch.
Husky "Hel" fand in Birmingham ein neugeborenes Baby im Gebüsch.
© BPM MEDIA/westmidlandspolice, Foto links: facebook/westmidlandspolice, Foto rechts: BPM MEDIA

30. April 2021 - 11:41 Uhr

Sanfte Hunde-Spürnase "Hel" verhindert in Birmingham eine Tragödie

Es ist ein Tag wie jeder andere, an dem Terry Walsh mit seinem Husky "Hel" in einem Park im englischen Birmingham spazieren geht. Doch diesmal entdeckt der Hund etwas in den Büschen, das dort auf keinen Fall liegen dürfte: ein neugeborenes Baby! Mit einem sanften Stupser bringt er das Bündel zum Schreien – und rettet dem Kleinen so wahrscheinlich das Leben.

"Dieses Baby könnte tot sein": Husky ist der Retter in der Not

Baby
Dieses Baby hatte Glück im Unglück. Sein Retter: Ein Hund.
© facebook/westmidlandspolice

"Dieses Baby könnte tot sein. Der Himmel hat Hel geschickt, um den neugeborenen Jungen zu retten!", ist sich Terry sicher. Von Weitem sah der 64-Jährige nur einen Haufen Decken unter einem Busch. Doch dann lief "Hel" zu der Stelle: "Auf einmal höre ich dieses Baby schreien. Ich denke, es war Hels sanftes Stupsen und seine Körperwärme, die das Baby aufgeweckt hat", erzählt Terry "Birmingham Live".

Neugeborenes ist wohlauf – von Mutter keine Spur

Terry Walsh und sein Husky "Hel"
Terry Walsh ist unheimlich stolz auf seinen Helden "Hel"
© BPM Media

Der Winzling wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. Dort wird er momentan noch behandelt, ist aber wohlauf. Von der Mutter, laut Zeugenaussagen wahrscheinlich eine junge Frau Anfang 20, fehlt nach wie vor jede Spur. Auch sie könnte nach der Entbindung medizinische Hilfe benötigen, weshalb die Polizei jetzt fieberhaft nach ihr sucht.

Das Baby wurde wahrscheinlich noch am selben Tag geboren und war zum Zeitpunkt, als Husky Hel es fand, erst wenige Stunden alt, wie Kriminalkommissarin Annie Miller erklärt. Nicht nur Terry ist dankbar, dass es sein sanftmütiger "Hel" war, der den Kleinen gefunden hat: "Ein größerer Hund oder einer mit einem anderen Temperament hätte vielleicht einfach an den Decken gerüttelt und gezogen, und dann gibt es noch die Füchse und Ratten und all das. Wie würden die ein Baby behandeln?", fragt er "Birmingham Live".

Tatsächlich rettete Held "Hel" dem Findling wahrscheinlich das Leben. Für seine Aufmerksamkeit und Behutsamkeit hat sich die Spürnase definitiv mehr als einen leckeren Knochen verdient.

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