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Siberian Husky

Der Siberian Husky ist ein Begleit- und Schlittenhund, der aus Sibirien stammt. Er braucht viel Bewegung. Das Fell des Huskys muss wöchentlich gepflegt werden.

Siberian Husky picture alliance/dpa/Sputnik | Kirill Kallinikov

Der Siberian Husky ist eine Hunderasse der USA und wurde vom Dachverband für Hunderassen als eigenständige Rasse anerkannt. Der Hund hat ein Gewicht zwischen 15 und 28 Kilogramm und eine Größe zwischen 50 und 60 Zentimetern. Hündinnen werden bis zu 23 Kilogramm schwer und bis zu 56 Zentimetern groß.

Auffälligste Eigenschaften des Siberian Huskys

Zu auffälligen Eigenschaften des Huskys zählt das dicke Fell. Es besteht aus zwei Lagen, der weißen Unterwolle aus feinem Haar und wasserabweisendem Deckhaar in unterschiedlichen Farben. Bei den Fellfarben tritt häufig eine Kombination aus schwarz und weiß auf. An den Beinen, Pfoten, im Gesicht und der Schwanzspitze haben Huskys weißes Fell. Auffällig sind die Augen der Rasse. Sie können unterschiedliche Farben haben, oft in der Kombination aus einem blauen und einem braunen Auge. Sie werden dann "Odd-eyed" genannt.

Herkunft und Geschichte des Siberian Husky

Der Siberian Husky stammt aus dem nördlichen Sibirien. Dort waren Huskys Begleithunde von Nomaden wie den Jakuten und Tschuktschen. Der Husky war auch bei Eskimos Nutztier und Familienhund. 1909 trat der aus Sibirien kommende Pelzhändler Goosak mit den relativ kleinen sibirischen Hunden beim berühmten All-Alaska-Sweepstakes-Schlittenhunderennen an und gewann auf Anhieb den dritten Platz. Die Gewinner des nächsten Jahres hatten ebenfalls Gespanne mit diesen Hunden. Im selben Jahr begründete der aus Norwegen stammende Gespannfahrer Leonhard Seppala die Zucht des Siberian Huskys in Alaska mit den Hunden von Goosak. Huskys ziehen das Neunfache des Körpergewichts. Seppala erreichte 1932 beim Hundeschlittenrennen der Olympischen Winterspiele von Lake Placid mit seinen Huskys den zweiten Platz.

Besonderheiten bei der Haltung und Pflege des Siberian Husky

Huskys sind bewegungsfreudige Rudeltiere. Für Schlittenhunde ist das Rudel entscheidend. Huskys sind gehorsam, wenn man sie als Rudelführer erzieht und trainiert. Sie möchten viel laufen. Die Besonderheit besteht darin, dass sie kaum bellen, sondern heulen. Das dicke Fell braucht Pflege und muss wöchentlich gut durchgebürstet werden. Huskys haben zweimal pro Jahr Fellwechsel, wobei sie viele Haare verlieren. Sie sind robust. Die einzige spezifische Krankheit, die bei ihnen überhaupt dokumentiert ist, besteht in der Zink-reaktiven Dermatose. Als Ursache gilt verminderte Aufnahme von Zink als Spurenelement aus der Nahrung.