Baris Schwester: "Meine Eltern brauchen ein bisschen Zeit, um die Woche zu verarbeiten.“

Aufgewühlte Familie: In Bad Segeberg gefundenes Skelett ist nicht Baris Karabulut

Im März 2019 verschwand Baris Karabulut aus Bad Bramstedt.
Im März 2019 verschwand Baris Karabulut aus Bad Bramstedt.
Archivbild RTL

Bei dem skelettierten Leichenfund Anfang August in Bad Segeberg gibt es erste Erkenntnisse: Der vermisste Baris Karabulut soll es, laut der Familie, zu 90 Prozent nicht sein.

In einer Kleinstadt-Idylle plötzliche Unruhe

Am 2. August hat ein Gärtner in Bad Segeberg eine Leiche gefunden. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, DNA Spuren werden mit vermissten Personen in der Umgebung verglichen. Für die Familie Karabulut aus Bad Bramstedt keine einfache Zeit, die Angst vor dem Ergebnis ist zu groß. Denn: Seit März 2019 wird der 32-jährige Baris Karabulut vermisst. Bis heute gibt es keine Spur.

Baris Schwester über aktuelle Polizei-Erkenntnisse

Über Facebook gibt es schon seitdem Baris Karabulut vermisst wird ein Facebook Profil „Findet Baris“. Die Familie versucht über die sozialen Medien einfach alles, um Baris zu finden, posten regelmäßig Beiträge. Jetzt hat uns über das Profil vermeintlich seine Schwester geschrieben:

„Seit dem Fund des Skeletts letzte Woche bis gestern war es ein auf und ab für uns als Familie bis gestern, als wir die gute Nachricht bekommen haben, dass es sich nicht um meinen Bruder Baris handelt. Meine Eltern brauchen ein bisschen Zeit, um die Woche zu verarbeiten.“

Weiter schreibt sie: „Die Polizei hatte meinen Vater gestern angerufen und ihm gesagt, dass es sich zu 90 % nicht um mein Bruder handelt - mehr hatten sie ihm nicht gesagt.“

Die Familie hofft weiterhin endlich ihren geliebten Baris wieder in den Armen halten zu können. (ljo)