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Annalena Baerbock: Auffahrunfall bei Riga-Besuch! In der Kolonne krachte es plötzlich

Außenministerin besucht Riga

Schrecksekunde bei Baerbock-Besuch: Auffahrunfall in der Kolonne!

Annalena Baerbock besucht die baltischen Staaten
Annalena Baerbock (Bündnis90/Die Grünen), Außenministerin, steht neben dem lettischen Außenminister Edgars Rinkevics. Im Zentrum der Gespräche der Außenministerin in den drei baltischen Staaten stehen die Reaktion von EU, Nato und internationaler Gemeinschaft auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine.
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Schrecksekunde beim Besuch von Außenministerin Annalena Baerbock in Lettland: Auf der Fahrt vom Flughafen in die Innenstadt der Hauptstadt Riga kam es am Dienstag in der Kolonne der Grünen-Politikerin zu einem Auffahrunfall. Betroffen waren die beiden mit Journalisten besetzten Kleinbusse.

Keine Verletzten bei Unfall

Verletzt wurde nach Angaben aus der Delegation niemand. Ein Bus wurde allerdings so stark beschädigt, dass er die Fahrt nicht fortsetzen konnte. Bei dichtem Verkehr war die Kolonne zum Halten gekommen.

In Folge dessen fuhr der erste Pressebus auf ein Fahrzeug der Delegation auf. Auch das folgende Fahrzeug konnte nicht rechtzeitig bremsen. Das Auto der Ministerin war nicht betroffen.

Baerbock: Deutschland werde mehr beitragen können

Deutschland wird der Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland nach den Worten von Außenministerin Annalena Baerbock auch mittel- und langfristig militärisch helfen. Aktuell müssten die Nato-Verbündeten die Ukraine in den nächsten Tagen und Wochen unterstützen, sagte die Grünen-Politikerin nach einem Treffen mit ihrem lettischen Amtskollegen Edgars Rinkevics in der Hauptstadt Riga. Es gehe aber nicht nur um den akuten Bedarf. „Es geht auch um die nächsten drei Monate und auch um die nächsten drei Jahre. Und hier wird Deutschland mehr beitragen können.“

Deshalb habe die Bundesregierung eine Milliarde Euro zur Verfügung gestellt, damit die Ukraine auch komplexere Waffensysteme beschaffen könne, die dann langfristig wirkten. Deutschland könne dazu die Ausbildung bereitstellen.

Für Deutschland sei auch die Lieferung gepanzerter Fahrzeuge „kein Tabu, auch wenn es in der deutschen Debatte manchmal so klingt“, betonte Baerbock. Solchen Lieferungen habe die Bundesregierung bereits zugestimmt. „Aber kurzfristig ist bei uns nichts vorhanden, was wir jetzt wirklich schnell und unverzüglich liefern können.“ Daher sei mit den Nato- und G7-Partnern ein „Ringtausch“ vereinbart worden, sagte die deutsche Außenministerin. Partner, die schnell Waffen sowjetischer Bauart liefern könnten, erhielten von Deutschland dafür Ersatz.

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Baerbock sichert baltischen Staaten stärkere Unterstützung zu

Außenministerin Annalena Baerbock trifft in der lettischen Hauptstadt Riga ihren Amtskollegen Edgars Rinkevics. Auch ein Gespräch mit Regierungschef Krisjanis Karins ist geplant. Am Nachmittag will die Ministerin an Beratungen der drei baltischen Außenminister Rinkevics, Eva-Maria Liimets (Estland) und Gabrielius Landsbergis (Litauen) teilnehmen.

Im Vorfeld hatte Baerbock den baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine stärkere Unterstützung zugesagt. „Wir sind bereit, uns zur Sicherheit unserer Partner noch stärker einzubringen“, erklärte die Grünen-Politikerin am Mittwoch vor ihrem Abflug. Sie wird drei Tage im Baltikum unterwegs sein. Details nannte Baerbock nicht, betonte aber: „Wir werden im Notfall jeden Quadratzentimeter unseres gemeinsamen Bündnisgebiets verteidigen.“ So habe die Bundeswehr in Litauen bereits die Führungsrolle in der Nato-Präsenz. (dpa/eku)

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