Altenpfleger oder Altenpflegerin: Ausbildung, Verdienst, Berufsbild

© dpa, Markus Scholz

31. Juli 2015 - 11:59 Uhr

Was verdienen Altenpfleger?

Wer hilfsbedürftigen und alten Menschen gerne hilft, entscheidet sich häufig für den Beruf des Altenpflegers oder Altenpflegerin. Dazu muss man nicht zwingend in einem Pflegeheim arbeiten, sondern kann im ambulanten Pflegedienst, in geriatrischen Abteilungen von Krankenhäusern oder in Reha-Kliniken unterkommen. Voraussetzung ist ein Hauptschulsabschluss.

Die Ausbildung ist bundesweit einheitlich geregelt und findet an einer Berufsfachschule für Altenpflege und im Betrieb statt. Sie dauert in Vollzeit drei Jahre und in Teilzeit bis zu fünf. Im ersten Ausbildungsjahr erhält man ein Gehalt von 876 Euro, 973 Euro gibt es im zweiten Jahr und 1.038 Euro im dritten Lehrjahr.

Gegenwärtig beträgt das monatliche Bruttogehalt nach Entgeltgruppe E 7a TVöD B (Pflege- u. Betreuungseinrichtungen) 2.133 EUR.

In der Entgeltgruppe TVöD B (Pflege- u. Betreuungseinrichtungen) gibt es 2.133 EUR (Berufseinsteiger/innen) bis 2.900 EUR (Erfahrungsstufe sechs – nach 15 Berufsjahren). (Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)

Das Gehalt ist tariflich geregelt, in privaten Einrichtungen lässt es sich verhandeln. Wer eine Karriere im Pflegebereich anstrebt, der kann den Job mit einem Studium der Pflegewissenschaften kombinieren und aufsteigen, zum Beispiel zur Pflegedienstleitung oder zum Gesundheitsökonom. Außerdem lässt sich das Gehalt durch Wochenend- und Nachtdienste und natürlich über die Berufserfahrung steigern.