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Altenpflege

Was ist eigentlich Altenpflege? Wie wird sie finanziert und was leisten Pflegekassen? Alle wichtigen Infos auf einen Blick.

Altenpflege picture alliance / Zoonar

Die Altenpflege ist ein Berufsfeld, indem es um die Pflege alter Menschen geht. Ihre Ausübung findet in Alten- und Pflegeheimen, aber auch durch ambulante Pflegedienste und die Gerontopsychatrie statt. Hinzu kommen Hospize und Palliativstationen. Neben der professionell ausgeübten Altenpflege wird ein großer Teil alter Menschen zuhause durch Angehörige gepflegt, oft unterstützt durch einen ambulanten Pflegedienst, der ins Haus kommt.

Welche Tätigkeiten werden in der Altenpflege ausgeübt?

Entgegen den landläufigen Ansichten ist die Tätigkeit der Altenpflege nicht auf die reine Versorgung beschränkt. Stattdessen soll sie die Fähigkeit zur selbstständigen Versorgung des alten Menschen fördern oder zumindest erhalten. Dazu zählen Dinge wie Zähneputzen, Waschen, der Gang zur Toilette und das Einnehmen von Medikamenten. Soweit dies allein nicht mehr möglich ist, leistet das Pflegepersonal dabei Unterstützung.

Altenpflege oder Krankenpflege?

Im Gegensatz zur Altenpflege befasst sich die Krankenpflege mit der Versorgung von Krankheiten und Wunden. In der Praxis überschneiden sich diese Punkte allerdings regelmäßig. So kommt es häufig vor, dass Altenpfleger Wunden versorgen müssen oder Unterstützung bei Krankheiten leisten. Dabei sind sie an die Weisungen des behandelnden Arztes gebunden. Aufgrund der Überschneidung mit der Krankenpflege werden Altenpfleger und Altenpflegerinnen auch in medizinischen Themen ausgebildet. Umgekehrt findet man in Altenpflegeeinrichtungen auch Krankenpfleger und Krankenschwestern, die sich um besonders schwere Fälle kümmern. Dazu zählen unter anderem Beatmungspatienten.

Wie finanziert sich die Altenpflege?

Wird ein Mensch pflegebedürftig, hat er Anspruch auf finanzielle Leistungen der Pflegekassen. Wie hoch diese ausfallen, hängt von der jeweiligen Pflegestufe ab. Die wiederum richtet sich danach, wie weit die betroffene Person noch ohne fremde Hilfe zurechtkommt. Je höher die Pflegestufe, desto höher sind auch die monatlichen Zahlungen, die dann dazu verwendet werden können, um einen Pflegedienst zu bezahlen. Da Heimplätze in der Regel deutlich mehr kosten, als die Pflegekassen zahlen, muss der Rest aus dem eigenen Einkommen oder Vermögen getragen werden.