Hollywood-Star tötet aus Versehen Kamerafrau am Set

Alec Baldwins Waffe war mit scharfer Munition geladen

Alec Baldwin in New York.
Alec Baldwin in New York.
© dpa, Julie Jacobson, JJ pat gfh wst

22. Oktober 2021 - 18:21 Uhr

Drama um Alec Baldwin: Requisitenwaffe war mit echter Munition geladen

Was Experten in der RTL-Sondersendung zum Alec-Baldwin-Drama bereits befürchtet haben, steht offenbar fest: Die Filmwaffe des Hollywood-Stars am Set seines neuen Films "Rust" war laut Medienberichten mit einer echten Patrone geladen. Er hatte damit bei Dreharbeiten in der Nähe von Santa Fe in New Mexiko die Kamerafrau Halyna Hutchin(†42) aus Versehen erschossen und Regisseur Joel Souza (48) verletzt.

Baldwin unter Schock: „Wieso hat man mir eine Waffe mit scharfer Munition gegeben?

Wie das Filmportal "Indie Wire" am Freitag berichtet, war in der Requisitenpistole, mit der Alec Baldwin geschossen hatte, echte Munition im Gehäuse. Das habe die Gewerkschaft der Requisiteure in einer E-Mail an seine Mitglieder bestätigt. Darin heißt es, dass vom Hauptdarsteller versehentlich ein einzelner scharfer Schuss abgefeuert worden ist. Die Kugel habe dann die Kamerafrau und den Regisseur getroffen.

Die Polizei nannte noch keine Details zu dem Vorfall. Auch nicht, wieso die Waffe mit echter Munition geladen war. Ermittlungen dazu würden laufen. Gegen den Schauspieler werde derzeit aber nicht ermittelt.

Wie das Portal "Showbiz 411" berichtet, steht Baldwin noch immer unter Schock. Er soll laut eines Augenzeugen gesagt haben: "Wieso hat man mir eine Waffe mit scharfer Munition gegeben?" In all diesen Jahren sei ihm noch nie so eine Waffe gegeben worden. Der Schauspieler sei nach dem Vorfall in eine Klinik gebracht worden. Er habe demnach nicht gewusst, dass Kamerafrau Hutchin ihren Verletzungen erlegen ist.

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Alec Baldwin auf Twitter: "Mein Herz ist gebrochen"

Am Freitag meldet sich der Schauspieler persönlich auf Twitter. "Es gibt keine Worte, um meinen Schock und meine Trauer über den tragischen Unfall auszudrücken, der Halyna Hutchins, eine Frau, Mutter und von uns geschätzte Kollegin das Leben kostete", schreibt Baldwin. Sein Herz sei gebrochen. (mor)