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Akku-Saugwischer im Härtetest: Diese Modelle überzeugen die Stiftung Warentest

Echte Haushaltshelfer oder komplizierte Kisten?

Akku-Saugwischer im Test: Diese Modelle putzen am besten

Saugwischer wird über Parkettboden geführt
Zwei Putzfliegen mit einer Klappe schlagen - mit welchen Saugwischern klappt das wirklich?
Vorwerk

Die Wäsche türmt sich, die Staubmäuse sind schon wieder da und durchwischen müsste man auch mal wieder dringend: Manchmal kommt man im Haushalt einfach nicht hinterher. Akku-Saugwischer können die Arbeit zwar nicht komplett übernehmen, aber sie zumindest erleichtern. Mit welchem Gerät klappt das am besten? Stiftung Warentest hat sieben Modelle auf den Prüfstand gestellt.

Putz-Härtetest: So funktionieren Saugwischer

Ein Akku-Saugwischer soll Böden ohne Anstrengung putzen. Er wischt den Boden feucht und saugt Schmutz­wasser in einen eigenen Tank. Die sieben Geräte im Test stammen unter anderem von den Herstellern Kärcher, Leifheit, Vorwerk und Philips und kosten zwischen 200 und 1.000 Euro. Eins der Geräte lässt sich auch als reiner Staubsauger nutzen.

Unter anderem wurde geprüft, welche Saugwischer die Grund­reinigung von Hartböden gut hinbekommen. Auch die Reinigung von angetrock­neten Flecken mussten die Akkuwischer bewältigen. Die Geräte mit einem nicht leicht zu manövrierenden Gewicht von fünf bis sechs Kilogramm arbeiten dabei entweder mit rotierenden Walzen oder rüttelnden Tüchern. Bevor es losgehen kann, müssen Wassertanks befüllt und eingesetzt sowie die Walzen oder Wischtücher angebracht und befeuchtet werden. Ein mitunter umständliches Prozedere.

Und das Resultat? Beim Wischen kommen die meisten Geräte nicht gut unter Möbel, rütteln stark oder haben einen Rechts- oder Linksdrall und erschweren damit das Putzen. Der Akku hält immerhin gut durch: von einer knappen halben Stunde bis zu einer Stunde. Die Wassertanks fassen dagegen nur maximal 0,8 Liter und auch das Schmutzwasser muss bei einigen Geräten nach wenigen Minuten entsorgt werden. Zudem ziehen manche Geräte Schlieren, andere hinterlassen einen Wasser­film auf dem Boden, was nicht gut für empfindliche Oberflächen ist.

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Diese Saugwischer sind Testsieger

Die meisten Akkuwischer waren dem Putz-Test entsprechend dann auch nur „befriedigend". Der „Philips Speed Pro Aqua FC6729/01" bekommt sogar nur die Bewertung „mangelhaft". Zwar wischt er passabel und lässt sich auch als reiner Staubsauger mit Staubbox nutzen. Saugen tut er aber leider nur schlecht. Er macht Lärm und pustet viel Staub zurück ins Zimmer. Nur der Handsauger, der sich vom Gerät abkoppeln lässt, saugt Polster gut.

Besser machten es die beiden guten Akkuwischer. Der „Kärcher FC 7 Cordless Premium" * kostet 385 Euro, der „Vorwerk Kobold VB100" inklusive Wischaufsatz SPB100 ist mit 1.000 Euro deutlich teurer. Beide erledigen die Grundreinigung sehr gut. Hartnäckige Flecken entfernt der Vorwerk ebenfalls sehr gut, der Kärcher gut. Beide erhielten die Gesamtnote 2,1. (xwi/rka)

Die kompletten Ergebnisse gibt’s zum Download auf test.de.

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