Kapitän mit bedrückender NachrichtKeine Hoffnung mehr für Aida-Mitarbeiter - Suchaktion im Ärmelkanal abgebrochen!

Traurige Nachrichten von einem Ort, an dem es um Spaß und Freude geht – der vermisste Mann von der Aida Perla ist vermutlich tot!
Nach RTL-Informationen ist die Suche nach ihm im Ärmelkanal zwischen Dover (Großbritannien) und Calais (Frankreich) am Sonntagabend eingestellt worden. Der Aida-Kapitän hat sich in einer Ansprache an die Passagiere gewandt.
„Mann über Bord“ auf der Aida Perla - Kapitän spricht sein „größtes Mitgefühl“ aus
Gegen 18.30 Uhr ertönt ein Gong, über Lautsprecher meldet sich der Kapitän: „Wir sind mit den Gedanken bei der Familie des Besatzungsmitglieds. Wir bedauern die Situation auch sehr.“
Sonntagmorgen (22. Oktober) war plötzlich aufgefallen, dass mindestens eine Person an Bord des riesigen Schiffes fehlt. Nach RTL-Informationen erfolgte eine Durchsage, dass sich eine oder mehrere Personen melden sollen. Ein Mann der Besatzung tat das nicht. Das löste Großalarm aus – „Mann über Bord“. Die Aida Perla drehte im Ärmelkanal um, Rettungsschiffe der britischen Küstenwache und ein Hubschrauber machten sich auf den Weg. Stundenlang suchten sie den viel befahrenen Seeweg ab – ohne Erfolg. Eine Aida-Sprecherin sagte Sonntagabend zu RTL: „Aida Perla wurde nach Anbruch der Dunkelheit gegen 18.15 Uhr vom MRCC Dover aus der Suchaktion entbunden und hat die Fahrt in Richtung La Coruna wieder aufgenommen. Dort wird sie am 24. Oktober gegen 09.00 Uhr erwartet.“ MRCC ist die Abkürzung für Maritime Rescue Coordination Centre (Maritimes Rettungs-Koordinierungszentrum).
Das Wasser im Ärmelkanal ist laut Wetterdaten, die RTL vorliegen, etwa 14 Grad Celsius kalt. Ein Überleben gilt schon nach wenigen Minuten ohne spezielle Schutzausrüstung als nahezu unmöglich. In seiner Durchsage am Sonntagabend drückte der Aida-Kapitän sein „größtes Mitgefühl“ aus.
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Haben Videokameras an Bord der Aida Perla aufgezeichnet, was passiert ist?
Was genau in der Nacht von Samstag auf Sonntag oder am frühen Sonntagmorgen an Bord der Aida Perla (Indienststellung 2017, 300 Meter lang, 1.643 Kabinen für Gäste) geschehen ist, bleibt unklar. Die Reederei Aida Cruises in Rostock wollte RTL keine näheren Angaben machen.
Security-Teams an Bord überwachen moderne Kreuzfahrtschiffe mit etlichen Videokameras. Die gibt es auch auf der Aida Perla. Ob sie aufgezeichnet haben, was geschehen ist, beantwortet Aids Cruises nicht.
Das Kreuzfahrtschiff war am späten Freitagabend (20. Oktober) in Hamburg mit Ziel La Romana (Dominikanische Republik) gestartet. Dort soll es am 9. November ankommen.
Hier finden Sie Hilfe in schwierigen Situationen
Sollten Sie selbst von Suizidgedanken betroffen sein, suchen Sie sich bitte umgehend Hilfe. Versuchen Sie, mit anderen Menschen darüber zu sprechen! Das können Freunde oder Verwandte sein. Es gibt aber auch die Möglichkeit, anonym mit anderen Menschen über Ihre Gedanken zu sprechen. Das geht telefonisch, im Chat, per Mail oder persönlich.
Wenn Sie schnell Hilfe brauchen, dann finden Sie unter der kostenlosen Telefon-Hotline 0800 1110111 oder 0800 1110222 Menschen, die Ihnen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.
































